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Die Grünkolonne Scheven

Zehn Mann räumen ihr Dorf auf

Scheven. Es gibt 33 Beete im schmucken Dorf Scheven, um die man sich kümmern muss. 50 Bänke im weiteren Umkreis bis nach Wallenthal und Dottel laden zum Verweilen ein, benötigen aber auch der Pflege. Und da packt die Grünkolonne Scheven, ein Trupp von zehn ehrenamtlich tätigen Männern, kräftig mit an.

»Die Idee«, erzählt Hans Reiff, »hatte vor einigen Jahren Hermann-Josef Cremer.« Als Reiff Ortsvorsteher wurde, griff er den Vorschlag auf und im Herbst 2014 kam es zur Gründung der Grünkolonne. In ihr sind zehn Mann im Alter zwischen 56 und 80 Jahren tätig, und zwar: Karl-Josef »Kalle« Klinkhammer, Karl-Wilhelm Schneider, Raimund Vossen, Hans Jubelius, Peter Schildgen, Rolf Preuss, Herbert Hoffmann, Engelbert Hahn, Hermann-Josef Cremer und eben Hans Reiff. In den Ruhestand verabschiedet wurde Arnold Bergheim.

Viele Aufgaben

Seit Bestehen der Kolonne hat die Truppe schon einige größere Projekte gestemmt. Dazu zählen die Instandsetzung des Wäldchen Richtung Kalenberg, das Freischneiden der 400 Jahre alten Eiche »Hahnebömche«, das Pflanzen von rund 100 Ginsterbüschen, die Instandsetzung des Parkplatz sowie die Pflasterung an der Klus, eine der Quellen des Bleibaches. An laufender Pflege kümmern sich die Männer um das Pfarrheim, den Dorfsaal, den Friedhof sowie die bereits erwähnten Beete und Bänke. »Die Bänke«, erzählt Reiff, »werden von abgebaut und dann von Helmut Hoffmann repariert.« Anfangs hatte man sich vorgenommen, nur während der Sommerzeit einmal im Monat tätig zu werden.

Neuer Anhänger

Mittlerweile ist man das ganze Jahr über bei der Sache - und das meist zweimal im Monat. »Da kommen«, so Reiff, »rund 400 bis 500 Arbeitsstunden zusammen.« Und eine ganze Menge Werkzeug, wie Rasenmäher, Freischneider, Kettensäge und vieles mehr. Jüngste Errungenschaft ist ein Anhänger, dessen Anschaffung vom dm-markt mit 1000 Euro unterstützt wurde. Die übrigen 800 Euro wurden durch Spenden und Einnahmen aus einem Fest aufgebracht.

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