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Gewitter und Sturm über der Eifel

Rettungskräfte im Dauereinsatz

Kall. Zuerst kam der Sturm, dann das Gewitter. Zu Beginn des neuen Jahres schlägt das Wetter in der Regin Kapriolen.

Nicht nur das Sturmtief Burglind hat über dem Kreis Euskirchen gewütet: Die Kreispolizeibehörde berichtet von derzeit acht Einsätzen. Meist handelt es sich um Baumteile, die auf Fahrbahnen gefallen sind. Es wurden aber auch ganze Bäume entwurzelt und auf Straßen geschleudert. Auf der Landstraße 194 bei Weilerswist sind gleich mehrere Bäume entwurzelt worden und gefährdeten den Verkehr. Die Einsatzgebiete erstrecken sich über das ganze Kreisgebiet - von Freilingen, Sieberath bis nach Weilerswist.

Seit 05.54 Uhr sind mittlerweile über 30 Schadensmeldungen über umgestürzte Bäume und abgerissene Äste im gesamten Kreisgebiet eingegangen, die Verkehrsteilnehmer behinderten. In der Ahrstraße in Euskirchen ist ein Baum auf ein Haus gefallen. Im Bad Münstereifeler Höhengebiet sind mehrere Bäume auf die Fahrbahn gefallen. Auch eine Stromleitung ist umgekippt. Die Landstraße 498 zwischen Bad Münstereifel und Scheuren sowie die Landstraße 113 zwischen Wald und Houverath ist voraussichtlich für einige Tage gesperrt. Ein Mann fuhr mit seinem Pkw mit Anhänger auf der Bundesstraße 265. In Höhe Weiler in der Ebene fegte der Sturm seinen Anhänger um. In der Kommerner Straße in Euskirchen fielen Ziegel von einem Dach auf die Fahrbahn. Im Stadtgebiet Mechernich fiel in den Morgenstunden teilweise der Strom aus. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurden keine Menschen schwerwiegend verletzt. Polizei und Feuerwehr sowie die Straßenmeistereien sind weiterhin im Dauereinsatz. Da die heftigen Sturmböen laut Deutschem Wetterdienst bis mindestens 16 Uhr anhalten sollen, rät die Polizei Euskirchen, weiterhin vorsichtig zu fahren. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste und Gegenstände.

 

Am Vormittag wurde dann nicht nur über Kall der Himmel dunkel. Ein Wintergewitter mit Graupel-, Schnee- und Hagelschauern zog mit starkem Wind über die Eifel und forderten nicht nur von den Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit. 

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