»Bläck Fööss« rocken die Nikolaus Schule

Kall. Drei Bandmitglieder der beliebten Kölner Mundartgruppe musizierten mit der Band der St.Nikolaus-Schule in Kall. Für die Schüler war es ein einmaliges Erlebnis. Die Turnhalle der St.-Nikolaus-Schule hat sich kürzlich in einen Konzertsaal verwandelt – und zugejubelt wurde niemand geringerem als den Bläck Fööss. Zumindest ein Teil der beliebten Kölner Mundartgruppe, deren Songs schon lange Klassikerstatus erreicht haben, ist in die Kaller Schule gekommen: Gitarrist Bömmel Lückerath, Bassist Hartmut Priess und Sänger Mirko Bäumer.Doch die Drei-Siebtel-Bläck-Fööss standen selbstverständlich nicht alleine vor den Schülern. Sie ließen sich von der Schulband verstärken, der auch die Lehrer Rita Kober-Theilken, Jochen Fink und Karten Liebl angehören. Als Frontsänger taten sich die Schüler Laura und Benedikt hervor. Für die hatte Bömmel Lückerath wirklich viel Lob übrig: »An »Zesammestonn« haben sich schon viele Sänger probiert, das ist nicht einfach, aber wie die Laura das gesungen hat, war schon toll.«Immer wiederSeit 15 Jahren besuchen die Bläck Fööss immer wieder Schulen, hauptsächlich in Köln, und musizieren gemeinsam. Lückerath, Priess und Bäumers Vorgänger Kafi Biermann wurden für dieses Engagement sogar schon ausgezeichnet. Natürlich soll das Spaß machen, aber es gibt noch einen dringlichen Grund. »Wir möchten dazu beitragen, dass die kölsche Mundart erhalten bleibt«, erklärt Bömmel Lückerath. Auch für Hartmut Priess ist die Arbeit mit den Schülern aller Schulformen eine Selbstverständlichkeit und für die Schüler eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag.KontaktaufnahmeDen Kontakt zu den »Fööss« hatte Lehrer Jochen Fink hergestellt. Schon seit einem Vierteljahrhundert musiziert der Schlagzeuger gemeinsam mit Mirko Bäumer, der erst seit Anfang des Jahres Sänger der Bläck Fööss ist – unter anderem bei der Band Trademark, die einen hohen Bekanntheitsgrad in Asien besitzt und bei der der Sohn von Wolfgang Petry sang, aber auch bei der Coverband The Queen Kings, die schon so manches Konzert in der Eifel gegeben hat. »Ursprünglich wollten wir zum Mitsingkonzert der Bläck Fööss für Schulen in die Kölner Philharmonie, aber als auswärtige Schule hat man da keine Chance«, erzählt Fink. Als sein früherer Mitstreiter Mirko Bäumer aber die Nachfolge von Kafi Biermann antrat, sprach Fink den Sänger einfach an – und die Sache war geritzt.Schüler AG Die Mitglieder der AG »Die Band« hatten sich natürlich auf den Auftritt des Bläck-Fööss-Trios vorbereitet. Aber vor dem Konzert in der Turnhalle – laut Fink der bisherige Höhepunkt in der Geschichte der 2009 gegründeten AG – nahmen sich die Kölner noch die Zeit für eine gemeinsame Probe und merkten schnell: In der St.-Nikolaus-Schule ist die Musik etwas Besonderes. »In der Band mitzuwirken ist super motivierend, außerdem haben die Schüler eine Möglichkeit, sich zu präsentieren«. so Fink. red/pp/Agentur ProfiPressDrei Bandmitglieder der beliebten Kölner Mundartgruppe musizierten mit der Band der St.Nikolaus-Schule in Kall. Für die Schüler war es ein einmaliges Erlebnis. Die Turnhalle der St.-Nikolaus-Schule hat sich kürzlich in einen Konzertsaal verwandelt…

weiterlesen

Eifeler setzen ein deutliches Zeichen

Kreis Euskirchen. Die Eifel hat ein Zeichen gesetzt gegen den Atomreaktor Tihange 2. Alleine aus den Kall, Hellenthal, Schleiden, Mechernich, Marmagen und Wolfert nahmen rund 220 Eifeler an der Menschenkette zwischen Tihange und Aachen teil.»Ich hatte nicht mit so einer großen Resonanz gerechnet«, freut sich Guido Huppertz von den Kaller Grünen, die mit der CDU vier Busse zur Demonstration organisiert hatten. Zahlreiche Teilnehmer reisten auch mit privaten Autos an. »Es war ein breit gefächertes Spektrum an Teilnehmern jeden Alters und aller sozialer Schichten. Es gab Leute, die bereit waren, dafür Strapazen auf sich zu nehmen«, so Huppertz. Einem älteren Ehepaar wollte  sogar trotz Rollatoren unbedingt teilnehmen. Der Gruppe war von den Organisatoren Kilometer 19 der Menschenkette zugeteilt worden. Somit verschlug es sie ins belgische Seraing. Nach der Ankunft stärkte sie sich erst einmal an der Gemüsepfanne, mit der Emanuel Dümmer aus Wolfert bereits wartete.  Am Pavillon, den die Grünen aufgestellt hatten, herrschte reges Treiben. »Die Teilnehmer haben sich gegenseitig mit Protestklebebändern verziert, die es dort gab. Ein Liedermacher spielte auf der Gitarre«, berichtet Huppertz. 1100 Postkarten Der Grund für die Menschenkette war auch in der Gruppe immer wieder Thema. »Von Beginn der Busfahrt an ging es zum Beispiel immer wieder darum, dass neue Risse entdeckt worden sind, und dass der Betreiber wenige Tage vor der Menschenkette verkündete, die Laufzeit um 20 Jahre verlängern zu wollen«, berichtete Huppertz: »Viele sagten, dass sie teilnehmen, weil sie dauerhaft in der Eifel leben wollen und auch wollen, dass ihre Kinder dort leben können.«  Um die Menschenkette zu schließen, hatten Grüne und CDU 1100 Postkarten von Kaller Bürgern mitgenommen und an Schnüre geknotet. »Nominell stand auf jedem Meter ein Kaller«, erklärt Huppert. Um 14.45 Uhr gelang es den Eifelern tatsächlich, die Menschenkette auf Kilometer 19 komplett zu schließen. »Man merkte, dass die Nachricht den Leuten Auftrieb gab«, so Huppertz. Am Ende der Aktion bedankte sich eine Gruppe belgischer Jugendlicher für das Engagement und umarmten alle, die ihnen entgegen kamen. 50.000 Teilnehmer Am Ende verkündeten die Organisatoren der Menschenkette, das Bündnis »Stop Tihange«, dass sich rund 50.000 Teilnehmer in die 90 Kilometer lange Menschenketteeingereiht hatten. »Das ist das stärkste Signal, das die Region sendet«, zeigte sich der Aachener Städteregionsrat Helmut Etschenberg von dem Engagement der Teilenhmer begeistert. Auch wenn die Menschenkette nicht lückenlos gelang, zeigten die Teilnehmer mit einem eindeutigen Zeichen ihr Sorgen und Bedenken.Die Eifel hat ein Zeichen gesetzt gegen den Atomreaktor Tihange 2. Alleine aus den Kall, Hellenthal, Schleiden, Mechernich, Marmagen und Wolfert nahmen rund 220 Eifeler an der Menschenkette zwischen Tihange und Aachen teil.»Ich hatte nicht mit so…

weiterlesen

Zum Motorrad gibt‘s den Ersatzmotor dazu

Krekel. »Das werden zwei Tage Party«, verspricht Walter »Waldi« Lehnertz. Am Samstag, 1. Juli, und Sonntag, 2. Juli, lädt der Trödel- und Antikhändler zu Sommerfest und  Oldtimermarkt ein. Der Hof vor seinem »Eifel Antik«-Geschäft in Krekel soll voller Oldtimer sein. Deshalb suchst Waldi noch Autos, Trecker und Motorräder. Im Mittelpunkt steht ein Ford Granada, Baujahr 1984, den er gerade aufhübschen lässt. »Da steht natürlich auch die Startnummer 80 drauf«, erzählt der Händler, der in der ZDF-Sendung »Bares für Rares« auch als »80-Euro-Waldi« bekannt ist. Auf dem Granada, mit dem Waldi künftig zu PR-Terminen fahren will, werden zudem die Schriftzüge von Freunden und Förderern verewigt. Verkaufen will Waldi unter anderem ein Motorrad – eine schwarz glänzende Pannonia mit Beiwagen, die er bei »Bares für Rares« gekauft hat. Sogar einen Ersatzmotor liefert Waldi mit. Gefeiert werden soll mit Speis und Trank, Live-Musik und einigen Überraschungen. An beiden Tagen geht es um 10 Uhr los. »Wir feiern dann bis spät in die Nacht«, vermutet Waldi schmunzelnd. Schauspieler Tom Barcal will an diesem Wochenende seinen Geburtstag in Krekel feiern und auch Schlagersänger Jürgen-Peter will kommen.Von seinen TV-Kollegen haben ebenfalls bereits einige ihren Besucher angekündigt. »Detlev Kümmel, Susanne Steiger und einige andere sind da«, verrät Waldi. Promi-Experten Die prominenten Experten und der Hausherr wollen die Raritäten, die  die Besucher mitbringen, fachkundig bewerten. Ähnliches gilt auch für die Firma »Lackzauber«. Die Experten werden den Besuchern die Analyse der Lacke ihrer Fahrzeuge und das Ausstellen von Lackpässen anbieten. So ist es später einfach, einen Ersatzlack mit dem richtigen Farbtyp zu finden. Da es Waldi am Herzen liegt, anderen zu helfen, erbitten sich die Fachleute für ihre Dienste Spenden. Die sollen später einem Gnadenhof zu Gute kommen. »Bislang habe ich immer für Menschen gesammelt, jetzt sind mal die Viehcher dran«, sagt der gelernte Pferdefachwirt Lehnertz. Deswegen bittet er darum, dass sich regionale Gnadenhöfe bei ihm melden, um einen auswählen zu können. www.eifel-antik.de »Das werden zwei Tage Party«, verspricht Walter »Waldi« Lehnertz. Am Samstag, 1. Juli, und Sonntag, 2. Juli, lädt der Trödel- und Antikhändler zu Sommerfest und  Oldtimermarkt ein. Der Hof vor seinem »Eifel Antik«-Geschäft in Krekel soll voller…

weiterlesen

Bedürftige Familie brauchte sicheres Auto

Kall. Mit einer beispielhaften Aktion unterstützten Kfz-Werkstätten aus dem Schleidener Tal die Hilfsgruppe Eifel zum Osterfest. Das Foto, das die Kfz-Meister Christian Gehlen aus Harperscheid, Arno Heinen aus Dreiborn und Werner Keutgen aus Kall beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe präsentierten, hatte es in sich.Es zeigte einen Renault, den die Eifeler Werkstattbesitzer rund erneuert und einer bedürftigen Familie aus der Gemeinde Kall vor dem Osterfest geschenkt haben. Kfz-Meister Werner Keutgen aus Kall hatte durch die Hilfsgruppe Eifel von dem Schicksal der vierköpfigen Familie erfahren, die durch eine schwere Krebserkankung des Vaters am Existenzminimum lebt. Weil das Auto der Familie, dass die Mutter zweier Kinder zur Fahrt auf die Arbeit oder zum Besuch des Mannes im Aachener Klinikum unbedingt braucht, nicht mehr verkehrssicher war, mobilisierte Werner Keutgen seine Kollegen. Er selbst stellte der Familie als Sofortmaßnahme einen Firmenwagen zur Verfügung.Hergerichtet In den Kfz-Meistern Christian Gehlen aus Harperscheid, Arno Heinen aus Dreiborn, Ralf Mertens aus Schleiden du seinem Sohn Lukas fand Werner Keutgen engagierte Mitstreiter. Sie legten zusammen und kauften einen gebrauchten Renault, der in der Werkstatt von Christian Gehlen auf Vordermann gebracht und generalüberholt wurde. Nebenbei bemühten sich die Akteure um Spenden, mit denen die Versicherung für ein Jahr bezahlt werden konnte. Sie erledigten auch die Vorführung beim TÜV und die Anmeldung des Fahrzeuges.Am Karfreitag übergaben Werner Keutgen und Christian Gehlen das vollgetankte Fahrzeug an die Familie, die ihr Glück kaum fassen konnte. Das Fahrzeug, ein beidseitig mit Schiebetüren ausgestatteter Kastenwagen, eignet sich bestens für den Transport des Rollstuhles des Familienvaters. Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe bedankte sich der Vorsitzende Willi Greuel bei den an der Aktion beteiligten Kfz-Werkstätten für diese tolle Aktion. Es sei schön solche Unterstützer zu haben. rzMit einer beispielhaften Aktion unterstützten Kfz-Werkstätten aus dem Schleidener Tal die Hilfsgruppe Eifel zum Osterfest. Das Foto, das die Kfz-Meister Christian Gehlen aus Harperscheid, Arno Heinen aus Dreiborn und Werner Keutgen aus Kall beim…

weiterlesen