Bedürftige Familie brauchte sicheres Auto

Kall. Mit einer beispielhaften Aktion unterstützten Kfz-Werkstätten aus dem Schleidener Tal die Hilfsgruppe Eifel zum Osterfest. Das Foto, das die Kfz-Meister Christian Gehlen aus Harperscheid, Arno Heinen aus Dreiborn und Werner Keutgen aus Kall beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe präsentierten, hatte es in sich.Es zeigte einen Renault, den die Eifeler Werkstattbesitzer rund erneuert und einer bedürftigen Familie aus der Gemeinde Kall vor dem Osterfest geschenkt haben. Kfz-Meister Werner Keutgen aus Kall hatte durch die Hilfsgruppe Eifel von dem Schicksal der vierköpfigen Familie erfahren, die durch eine schwere Krebserkankung des Vaters am Existenzminimum lebt. Weil das Auto der Familie, dass die Mutter zweier Kinder zur Fahrt auf die Arbeit oder zum Besuch des Mannes im Aachener Klinikum unbedingt braucht, nicht mehr verkehrssicher war, mobilisierte Werner Keutgen seine Kollegen. Er selbst stellte der Familie als Sofortmaßnahme einen Firmenwagen zur Verfügung.Hergerichtet In den Kfz-Meistern Christian Gehlen aus Harperscheid, Arno Heinen aus Dreiborn, Ralf Mertens aus Schleiden du seinem Sohn Lukas fand Werner Keutgen engagierte Mitstreiter. Sie legten zusammen und kauften einen gebrauchten Renault, der in der Werkstatt von Christian Gehlen auf Vordermann gebracht und generalüberholt wurde. Nebenbei bemühten sich die Akteure um Spenden, mit denen die Versicherung für ein Jahr bezahlt werden konnte. Sie erledigten auch die Vorführung beim TÜV und die Anmeldung des Fahrzeuges.Am Karfreitag übergaben Werner Keutgen und Christian Gehlen das vollgetankte Fahrzeug an die Familie, die ihr Glück kaum fassen konnte. Das Fahrzeug, ein beidseitig mit Schiebetüren ausgestatteter Kastenwagen, eignet sich bestens für den Transport des Rollstuhles des Familienvaters. Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe bedankte sich der Vorsitzende Willi Greuel bei den an der Aktion beteiligten Kfz-Werkstätten für diese tolle Aktion. Es sei schön solche Unterstützer zu haben. rzMit einer beispielhaften Aktion unterstützten Kfz-Werkstätten aus dem Schleidener Tal die Hilfsgruppe Eifel zum Osterfest. Das Foto, das die Kfz-Meister Christian Gehlen aus Harperscheid, Arno Heinen aus Dreiborn und Werner Keutgen aus Kall beim…

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Das Gästehaus in Kloster Steinfeld kommt an

Steinfeld. Im September 2015 wurde das neue Gästehaus des Klosters Steinfeld eingeweiht. Seitdem sind die Übernachtungszahlen in die Höhe geschossen. Zählte man 2015 noch 13.000 waren es 2016 doppelt so viele. Für 2017 hoffen die Verantwortlichen, die 30.000er Marke zu knacken. Damit es auch danach keine Stagnation gibt, sind weiter Änderungen, Umbauten und Renovierungsarbeiten geplant. Vor gut anderthalb Jahren wurde das neue Gästehaus des Klosters Steinfeld eingeweiht und seitdem geht es mit den Übernachtungszahlen ständig bergauf: »Wir haben unsere Gästezahlen seit 2015 von 13.000 auf 26.000 verdoppelt. Diese positive Entwicklung freut uns sehr. Neben dem neuen Gästehaus sind natürlich auch der Klosterladen und das Café wichtige Zugnummern. Das Kloster Steinfeld ist für viele wieder ein Reise- und Erholungsziel geworden«, freut sich Initiator Wolfgang Scheidtweiler in den Räumlichkeiten der altehrwürdigen Prälatur. Dass die Gäste sich im Hause wohlfühlen, spiegeln auch die guten Bewertung in Hotelportalen wie booking.com wieder. Rating Dort wird das Gästehaus des Klosters Steinfeld mit einer Topbewertung von 9,3 Punkten geratet. »Die hervorragenden Gästebewertungen suchen in der Eifel-Hotellerie ihresgleichen«, so Scheidtweiler. Dabei ist vor allem das Zusammenspiel zwischen den geistlichen Bewohner des Klosters - zehn Salvatorianer und fünf Salvatorianer-Nonnen leben ständig an diesem Ort - und den modern eingerichteten Zimmern im Gästehaus das Besondere an dieser Unterkunft. Bestand sichern »Für uns war es eine Grundvoraussetzung, dass der Orden dableiben musste, bevor wir uns hier engagiert haben«, erklärte er Investor Scheidtweiler. Damit der Aufschwung weiter anhält will Gästehaus-Leiter Christoph Böhnke vor allem das Wochengeschäft weiter ausbauen und damit die Gästestruktur verbreitern. »Wir wollen ein starker Partner für Firmen werden, die ihre Seminare bei uns im Hause abhalten. Das Angebot wird in dieser Richtung ständig erweitert«, erklärt der Böhnke, der im Augenblick 41 Mitarbeiter zur Seite hat, um die Gäste zu verwöhnen. 15 große Tagungsräume, größtenteils mit moderner Tagungstechnik ausgestattet, biete das Gästehaus Kloster Steinfeld seinen Gästen. Sanierungsbedarf Nicht nur die klösterliche Atmosphäre soll die Gäste anlocken, sondern auch die verschiedenen Angebote an unterschiedlichen Zimmertypen. Ob vom einfachen Zimmer für den Pilger oder Eifelsteig-Wanderer ab 35 Euro inklusive Frühstück bis hin zum top ausgestatteten Doppelzimmer - alles wird angeboten. Natürlich sind an den historischen Gebäuden - die Hauskapelle ist von 1448, die Prälatur von 1661 und bei 28.000 Quadratmetern Geschossfläche gibt es noch deutlich ältere Bereiche - immer wieder Arbeiten nötig. »Es ist so ähnlich wie beim Kölner Dom, der wird auch nie fertig«, meinte Scheidtweiler mit einem Lächeln auf den Lippen. Als nächste wird die Fassade der Klosterpforte renoviert und dann ist wohl das Dach des Akademiegebäudes an der Reihe, um das Kloster als geistliches und geistiges Zentrum in der Eifel zu sichern. Auch die flächendeckende Brandmeldeanlage steht auf der »To-Do-Liste«. »Die Arbeit geht uns nicht aus, dafür aber ab und an das Geld dafür«, sagt Wolfgang Scheidtweiler. Er hofft für die umfangreichen Arbeiten auf Unterstützung von den Freunden des Kloster Steinfelds und private Spender. Mithilfe Im älteren Teil des Gästehauses werden weitere Zimmer renoviert und mit integrierten Toiletten und Duschen ausgestattet, die bisher nur über ein Etagenbad verfügten. »Um die Existenz des Klosters auch langfristig zu sichern, sind wir auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen«, betonte Scheidtweiler und verwies auf die Nutzung der Angebote in der Akademie, im Gästehaus und der Gastronomie. »Die Unterstützung in jeder Form hilft uns weiter und dafür sind wir sehr dankbar.« Der aus Wachendorf stammende Scheidtweiler möchte das Kloster Steinfeld auf eine gesunde finanzielle Basis stellen. Seit seiner Kindheit ist er dem Kloster verbunden und entschied sich, sofort zu handeln, als er von den finanziellen Problemen der Salvatorianer in Steinfeld hörte: »Steinfeld, soll keine Kloster-Immobilie werden, sondern ein Kloster bleiben.«  Infos zum Kloster und zum Gästehaus gibt es auch im @ Internet www.kloster-steinfeld.de Im September 2015 wurde das neue Gästehaus des Klosters Steinfeld eingeweiht. Seitdem sind die Übernachtungszahlen in die Höhe geschossen. Zählte man 2015 noch 13.000 waren es 2016 doppelt so viele. Für 2017 hoffen die Verantwortlichen, die…

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