»Wildcats« wurden auf Anhieb NRW-Meister

Schleiden. Den Sieg könnte man als historisch bezeichnen: Die »CFG Wildcats« sind in Bochum NRW-Meister im Schulflagfootball geworden. Erst vor einem guten halben Jahr wurde die Football AG am Clara-Fey-Gymnasium gegründet. Schnell erfreute sich der aufstrebende Sport großer Beliebtheit und das CFG konnte für die U-15 Meisterschaften die »Wildcats« ins Rennen schicken. Auf Anhieb schaffte man mit dem Gruppensieg beim ersten Turnier in Leverkusen den Einzug in die NRW-Landesfinalrunde, was zuvor in 20 Jahren Schulflagfootball noch keinem Team gelungen war. Nach intensiver Vorbereitung in mehreren Trainingstagen außerhalb der Schulzeit reisten die CFG-Schüler, unterstützt von einer kleinen, aber lautstarken Fangemeinde, zur Finalrunde nach Bochum. Dort trafen sich die acht besten Teams aus NRW, um den Landessieger auszuspielen. Die »Wildcats« mussten als Außenseiter gleich die ersten beiden Spiele ihrer Gruppe bestreiten, ohne die Gegner vorher beobachten zu können. Das Team um »Quarterback« Tim Gruhn spielte konzentriert und variantenreich und stand bereits vor dem letzten Gruppenspiel als Gruppensieger fest. Im Halbfinale zeigte das Team einen dominanten Auftritt gegen die »Rainbow Pirates« aus Spenge bei Bielefeld. Nach Schwierigkeiten zu Beginn der Partie überzeugte insbesondere die »Defense« beim 29:6. Im Finale warteten nun die »Hurricanes« aus Dormagen auf die »Wildcats« des CFG. In einer spannenden Partie konnte sich das Team von Headcoach Simon Mussinghoff und Assistant-Coach Dominik Göbel letztendlich durchsetzen und gewann dank einer »Interception« von Simon Hermes in der letzten Minute mit 18:13. Das TeamNeben dem Gewinn des NRW-Meistertitels wurde nach dem Spiel eben jener Held des Finals, Simon Hermes, von der Turnierleitung verdientermaßen zum »MVP Rookie - Defense« (Bester Neuling des Turniers - Verteidigung) gewählt. Im Einsatz waren Tim Gruhn, Bastian Keuer, Linus Richter, Fabian Langen, Simon Hermes, Leif Gastreich, Paul Cordel, Raphael Sures, Jona Brück-Thies und Marco Suhr. Es coachten Simon Mussinghoff und Dominik Göbel.Den Sieg könnte man als historisch bezeichnen: Die »CFG Wildcats« sind in Bochum NRW-Meister im Schulflagfootball geworden. Erst vor einem guten halben Jahr wurde die Football AG am Clara-Fey-Gymnasium gegründet. Schnell erfreute sich der…

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Eifeler setzen ein deutliches Zeichen

Kreis Euskirchen. Die Eifel hat ein Zeichen gesetzt gegen den Atomreaktor Tihange 2. Alleine aus den Kall, Hellenthal, Schleiden, Mechernich, Marmagen und Wolfert nahmen rund 220 Eifeler an der Menschenkette zwischen Tihange und Aachen teil.»Ich hatte nicht mit so einer großen Resonanz gerechnet«, freut sich Guido Huppertz von den Kaller Grünen, die mit der CDU vier Busse zur Demonstration organisiert hatten. Zahlreiche Teilnehmer reisten auch mit privaten Autos an. »Es war ein breit gefächertes Spektrum an Teilnehmern jeden Alters und aller sozialer Schichten. Es gab Leute, die bereit waren, dafür Strapazen auf sich zu nehmen«, so Huppertz. Einem älteren Ehepaar wollte  sogar trotz Rollatoren unbedingt teilnehmen. Der Gruppe war von den Organisatoren Kilometer 19 der Menschenkette zugeteilt worden. Somit verschlug es sie ins belgische Seraing. Nach der Ankunft stärkte sie sich erst einmal an der Gemüsepfanne, mit der Emanuel Dümmer aus Wolfert bereits wartete.  Am Pavillon, den die Grünen aufgestellt hatten, herrschte reges Treiben. »Die Teilnehmer haben sich gegenseitig mit Protestklebebändern verziert, die es dort gab. Ein Liedermacher spielte auf der Gitarre«, berichtet Huppertz. 1100 Postkarten Der Grund für die Menschenkette war auch in der Gruppe immer wieder Thema. »Von Beginn der Busfahrt an ging es zum Beispiel immer wieder darum, dass neue Risse entdeckt worden sind, und dass der Betreiber wenige Tage vor der Menschenkette verkündete, die Laufzeit um 20 Jahre verlängern zu wollen«, berichtete Huppertz: »Viele sagten, dass sie teilnehmen, weil sie dauerhaft in der Eifel leben wollen und auch wollen, dass ihre Kinder dort leben können.«  Um die Menschenkette zu schließen, hatten Grüne und CDU 1100 Postkarten von Kaller Bürgern mitgenommen und an Schnüre geknotet. »Nominell stand auf jedem Meter ein Kaller«, erklärt Huppert. Um 14.45 Uhr gelang es den Eifelern tatsächlich, die Menschenkette auf Kilometer 19 komplett zu schließen. »Man merkte, dass die Nachricht den Leuten Auftrieb gab«, so Huppertz. Am Ende der Aktion bedankte sich eine Gruppe belgischer Jugendlicher für das Engagement und umarmten alle, die ihnen entgegen kamen. 50.000 Teilnehmer Am Ende verkündeten die Organisatoren der Menschenkette, das Bündnis »Stop Tihange«, dass sich rund 50.000 Teilnehmer in die 90 Kilometer lange Menschenketteeingereiht hatten. »Das ist das stärkste Signal, das die Region sendet«, zeigte sich der Aachener Städteregionsrat Helmut Etschenberg von dem Engagement der Teilenhmer begeistert. Auch wenn die Menschenkette nicht lückenlos gelang, zeigten die Teilnehmer mit einem eindeutigen Zeichen ihr Sorgen und Bedenken.Die Eifel hat ein Zeichen gesetzt gegen den Atomreaktor Tihange 2. Alleine aus den Kall, Hellenthal, Schleiden, Mechernich, Marmagen und Wolfert nahmen rund 220 Eifeler an der Menschenkette zwischen Tihange und Aachen teil.»Ich hatte nicht mit so…

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Nach sieben Jahren wieder Kirmes

Olef. Beim Junggesellenverein in Olef heißt es klotzen, nicht kleckern. Im November haben die Mitglieder des jungen Vereins ein knapp zehn Meter hohes Martinsfeuer aufgeschichtet. Nun erfüllen sie sich den Traum von einer Neuauflage der Olefer Kirmes. Mit 20 Mitgliedern hat sich Junggesellenverein (JGV) im vergangenen November gegründet. In der Zwischenzeit hat er einen regen Zuspruch gefunden, so dass ihm mittlerweile über 50 Mitglieder angehören – Männer und Frauen wohlgemerkt. Und die setzen nun alles daran, den Olefern am kommenden Wochenende, 23. bis 25. Juni, eine tolle Kirmes zu bereiten. Letztmals gab es dies vor sieben Jahren, wie der JGV-Vorsitzende Jan Griskewitz berichtet. »Aber wir hatten keine Anhaltspunkte, was wir so machen müssen und wie viel wir bestellen müssen«, erzählt er. Bötchenrennen »Bis zum Februar haben wir nur gerechnet, wie viel die Kirmes kostet und ob es machbar ist«, so Griskewitz: »Dann haben wir gesagt, wir machen das jetzt erst einmal und gucken, was es tatsächlich kostet und wie es läuft.« Die Resonanz auf die Neuauflage der Kirmes sei bei den Bewohnern Olefs durchweg positiv gewesen. Viel Arbeit kostet beispielsweise die Vorbereitung des Bötchenrennens, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt. »Wir sägen rund 200 Bötchen aus alten Holzpaletten aus«, so Griskewitz. Am Samstagnachmittag stehen die Kinder bei der Olefer Kirmes im Mittelpunkt. Zusätzlich zu Karussell, Süßwarenbude und Pfeilwurfbude, die die gesamte Kirmes über zum Vergnügen beitragen, werden extra Attraktionen für die kleinen Besucher geschaffen. Die Junggesellenverein hofft auf eine positive Resonanz. Denn dann wollen die Mitglieder auch im nächsten Jahr wieder eine Kirmes in Olef auf die Beine stellen. Kirmes-Programm Freitag, 23. Juni: Um 18 Uhr wird der Kirmesbaum aufgestellt.Samstag, 24. Juni: Von 15 bis 17 Uhr gibt es die Kinderkirmes mit Bogenschießen, Waffeln und weiteren Aktionen. Abends Kirmesmesse und Ausgraben des Kirmesknochens. Ab 20 Uhr ein »Summeropening« mit der Coverband »Strike Up«.Sonntag, 25. Juni: Um 10 Uhr startet das Frühschoppen, um 14 Uhr werden die Bötchen für das Rennen zu Wasser gelassen.Beim Junggesellenverein in Olef heißt es klotzen, nicht kleckern. Im November haben die Mitglieder des jungen Vereins ein knapp zehn Meter hohes Martinsfeuer aufgeschichtet. Nun erfüllen sie sich den Traum von einer Neuauflage der Olefer Kirmes. Mit…

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