Der wilde Ritt durch das vereinte Königreich

Schleiden. Es ist ungefähr ein Jahr her, da ging Gregor Scheld als absoluter Neuling auf große Fahrt. Er nahm zum ersten Mal an einer Rallye teil und umkurvte im Team Sleyda gemeinsam mit Rainer Bloemacher und einem alten Ford Explorer, Baujahr 1995, die Baltische See. »Bei dieser Tour über 7.500 Kilometer«, gesteht der Schleidener, »habe ich Blut geleckt.« Und daher heißt es 2017 für das Team Sleyda: Neues Jahr, neue Rallye. Der alte Ford ist ebenso wieder dabei wie Gegor Scheld. Nur den Platz hinter dem Steuer teilt er sich jetzt mit Ede Hanf, einem guten Kumpel, den Scheld schon seit langen Jahren kennt und den er schnell für das Abenteuer begeistern konnte. Ach ja: Natürlich ist auch das Ziel ein anderes. Dieses Mal geht es von Brüssel nach Edinburgh. Was sich zunächst wenig spektakulär anhört, dürfte sich als »wilder Ritt durch das vereinte Königreich« herausstellen. So jedenfalls bewerben die Veranstalter die Charity-Rallye mit dem passenden Namen »Knights of the Island«. Ede Hanf: »Vor uns liegen 10 Tage Abenteuer, die drei Länder England, Wales und Schottland sowie rund 3.500 Kilometer Strecke ohne Navi.« Besonders freuen sich die beiden auf die schottischen Highlands, auch wenn dort der Begriff Straße eher mit unbefestigtem Feldweg zu übersetzen ist. Auf jeden Fall werden die Rallye-Teams die Vielfalt der Britischen Insel entdecken - mit den felsigen Steilküsten, weitläufigen Strände, mächtigen Kathedralen, wehrhaften Burgen und winzigen Dörfern. Linksverkehr»Vor allen Dingen«, lacht Gregor Scheld, »werden wir mit dem Linksverkehr auf der Insel zurecht kommen müssen. Schließlich haben wir dort das Lenkrad auf der falschen Seite.« Die Großbritannnien-Rallye startet bereits am Samstag, 13. Mai, in Brüssel. Von dort aus geht es zum Kanal, wo man nach Dover übersetzt. Von der südlichsten Spitze England geht es dann weiter über den östlichsten Zipfel Wales bis hin zur nördlichsten Spitze der Britischen Insel, in die Schottischen Highlands, wo Hochmoore und Heidelandschaften, Whisky und Wolle sowie Schottenrock und Dudelsack zuhause sind. Ziel ist am 22. Mai Edinburgh. Das Interessante auch bei dieser Rallye ist für das Team Sleyda, dass wieder kein bestimmter Weg vorgegeben ist. »Den müssen wir dann schon selbst finden«, so Ede Hanf. Allerdings erhalten die Teilnehmer am Start ein Roadbook, in dem spezielle Missionen mit verrückten Aufgaben, Street Challanges auf faszinierenden Straßen, Meet and Greet Points sowie Hinweise zu den offiziellen Rallye-Partys vermerkt sind. Live dabeiÜbrigens: Wer will, der kann das Team Sleyda per Live-Track verfolgen - und zwar unter: www.sac-track.com/#/koti2017/Zudem wird der WochenSpiegel Schleiden wieder auf seiner Facebookseite über die Rallye mit Fotos und kurzen News berichten. Einfach reinklicken: www.facebook.com/Wochenspiegel.Euskirchen/Spenden werden gesammeltAuch bei der Rallye »Knights of the Island« handelt es sich um eine Charity-Veranstaltung. Das bedeutet, dass es in erster Linie darum geht, Spendengelder einzunehmen. Darum muss jedes Team die Hälfte der Spenden, die es gesammelt hat, an den Veranstalter abgeben. Diese Spenden fließen dann in Projekte, die sorgfältig ausgesucht wurden. Die offiziellen Charity-Partner für Knights of the Island sind Deepwave, autonome jugendwerkstätten Hamburg, Deutsche Lebensbrücke, die Arche, Moebius Syndrom Deutschland und Sage Hospital. »Wir« verrät Gregor Scheld, »unterstützen wieder die Hilfsgruppe Eifel.« Wer also möchte, kann eine Spende gerne unter dem Stichwort »Team Sleyda« an die Hilfsgruppe überweisen. Die Konten gibt es im @ Internetwww.kinderkrebshilfe-eifel.de Es ist ungefähr ein Jahr her, da ging Gregor Scheld als absoluter Neuling auf große Fahrt. Er nahm zum ersten Mal an einer Rallye teil und umkurvte im Team Sleyda gemeinsam mit Rainer Bloemacher und einem alten Ford Explorer, Baujahr 1995, die…

weiterlesen