Sechs Ausstellungen pro Jahr

Gemünd. Die Bürgerstiftung Schleiden und der Förderverein »Maler der Eifel e.V.« haben eine Kooperationsvereinbarung über eine Dauer von drei Jahren geschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung verpflichtet sich der Förderverein, durch das künstlerische und kulturelle Angebot im KunstForumEifel Gemünd einen künstlerischen und kulturellen Mehrwert für die Bürger der Stadt Schleiden zu schaffen. Dies soll insbesondere durch Wechselausstellungen realisiert werden. Künftig werden daher pro Jahr mindestens sechs unterschiedliche Kunstausstellungen präsentiert.Zudem verpflichtet sich der Verein, für den Besuch der Ausstellungen im KunstForumEifel lediglich sozialverträgliche Eintrittspreise zu erheben. Für Lesungen, Konzerte und ähnliche Veranstaltungen dürfen angemessene Eintrittspreise erhoben werden. Im Gegenzug erhält der Verein eine jährliche Förderung durch die Bürgerstiftung in Höhe von 6.000 Euro. Aktuell ist im KunstForumEifel die Ausstellung »Bilder für über´s Sofa – Ein Kunstmarkt! Sehen . Kaufen . Mitnehmen« zu sehen, die im Februar 2017 endet. Das KunstForumEifel ist freitags, samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Die Bürgerstiftung Schleiden und der Förderverein »Maler der Eifel e.V.« haben eine Kooperationsvereinbarung über eine Dauer von drei Jahren geschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung verpflichtet sich der Förderverein, durch das künstlerische und…

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Bürgermeister kritisieren Alleingang des Bistums

Schleiden. Besonders verärgert war man darüber, im Vorfeld nicht über die Pläne unterrichtet worden zu sein. »Alles, was wir über die neue Schule wissen, mussten wir der Presse entnehmen«, so Schleidens Bürgermeister Udo Meister. Nach Ansicht der fünf Bürgermeister besteht für eine neue Schule angesichts der rückläufigen Schülerzahlen keinerlei Bedarf, die Schulgründung führe nur zu einer Umverteilung der vorhandenen Schüler auf eine weitere Schule. »Um auch in 20 bis 25 Jahren im Südkreis ein umfassendes Schulangebot unterbreiten zu können, muss die gesamte Region zusammenarbeiten«, so Udo Meister. In diese Kooperation habe man auch das Bistum einbinden wollen. Noch im April hätten in Schleiden dahingehende Gespräche stattgefunden. Meister: »Jetzt aber fährt das Bistum die Ellbogen aus und eröffnet aus wirtschaftlichen Gründen eine neue Schule.« Die trete in Konkurrenz zum bestehenden Schulangebot, ohne eine besondere didaktische Ausrichtung zu verfolgen.UnstatthaftVerärgert sind die Bürgermeister auch über das Verfahren. Nach einem Schreiben des Bistums ist laut Udo Meister »ein einzügiger Realschulzweig beantragt, der einen Zug des Gymnasiums ersetzen soll«. »Bei einem öffentlichen Schülträger«, so Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg, »wäre eine solche Vorgehensweise zur Schulneugründung unstatthaft und gesetzeswidrig«. Es müssten ein Schulentwicklungsplan und eine Bedürfnisprüfung erstellt werden. »Vor allem aber«, so Blankenheims Bürgermeister Rolf Hartmann, »müssten die benachbarten Schulträger beteiligt und angehört werden.« Das sei im Fall der Clara-Fey-Realschule nicht erfolgt. Auch wenn die Gründung formal den Regularien einer konfessionellen Ersatzschule entspräche, »hätten wir uns als Bürgermeister gewünscht, dass das Bistum Aachen sich - wie jeder andere Schulträger - der öffentlichen Diskussion gestellt und den gleichen Regeln unterworfen hätte.«BedenklichFür »bedenklich« halten es die Bürgermeister, dass die Priviligierung privater Schulträger zu einer Beeinträchtigung der gewachsenen Schullandschaft in der Region führen könne und das Land dieses zu 87 bzw. 94 Prozent auch noch als Kostenbeitrag zur neue Schule finanziere. »Auf der anderen Seite«, so Meister, »investieren die Kommune Millionenbeträge, um ein attraktives Schulangebot in der Region halten zu können.« Die Bürgermeister hoffen nun auf ein moderiertes Vorgehen unter der Federführung der Bezirksregierung Köln. Denn noch sei die neue Schule nicht genehmigt. Daher sei es »besonders befremdlich«, dass bereits jetzt nachdrücklich um Schüler für die neue Realschule geworben würde. Solidargemeinschaft»Man kann nicht die Angebote der Solidargemeinschaft in Anspruch nehmen und sich auf der anderen Seite so wenig kooperativ zeigen«, brachte der Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann einen weiteren Aspekt in die Diskussion ein - die Kosten für den Schülertransport. Der wird nämlich von den Kommunen bezahlt. »Und bislang«, so Hartmann, »hat keiner von uns je daran gedacht, den Transport zu Ersatzschulen nicht zu garantieren - weil wir eben den Familien die Entscheidung über die Wahl der Schule überlassen wollen.«Verschnupft zeigten sich die Bürgermeister auch, weil man noch im Juli mit dem Aachener Weihbischof Karl Borsch zusammengetroffen ist. »Bei diesem Treffen«, so Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg, »ist auch über die Schulsituation gesprochen worden und der Weihbischof hat sich ausdrücklich für die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems stark gemacht. Die Gründung der Bischöflichen Clara-Fey-Realschule hat er mit keinem Wort erwähnt.«Besonders verärgert war man darüber, im Vorfeld nicht über die Pläne unterrichtet worden zu sein. »Alles, was wir über die neue Schule wissen, mussten wir der Presse entnehmen«, so Schleidens Bürgermeister Udo Meister. Nach Ansicht der fünf…

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