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Langfinger machen im Kreis Euskirchen Beute

Weilerswist. Langfinger treiben wieder vermehrt ihr Unwesen im Kreis Euskirchen. Die Polizei berichtet aktuell von mehreren Fällen in den vergangenen Tagen.

So hatte beispielsweise am Samstagmorgen ein 30-Jähriger aus Weilerswist den Verlust seines Rollers bemerkt. Dieser parkte in einem Hof an der Kölner Straße, bevor das Gefährt vermutlich von Unbekannten nachts entwendet wurde. Gleiches widerfuhr einem Rollerfahrer aus Zülpich. Sein Zweirad stand in einer Parktasche an der Elster Straße, bis es am frühen Freitagmorgen gestohlen wurde.

Am Samstagmorgen gegen 6.20 Uhr bemerkte ein Lkw Fahrer bei seiner Fahrzeugkontrolle mehrere Einschnitte an der Plane seines Aufliegers. Er selbst hatte am Abend zuvor seinen Sattelzug auf dem Parkplatz "Am blauen Stein" abgestellt, um seine Nachtruhe zu beginnen. Als er dann am Morgen seinen Sattelzug kontrollierte, bemerkte er die Beschädigungen. Beladen war der Sattelzug mit Paketen einer Computerfirma. Ob und wie viele Pakete entwendet wurden, ist noch unklar.

Auch der Eigentümer einer Werkstatt an der Frauenberger Straße gehört zu den Geschädigten. Er bemerkte am Sonntagmorgen eine offenstehende Tür an seinem Gebäude. Offensichtlich hatten Unbekannte über das vergangene Wochenende eine Tür zur Halle aufgebrochen und mehrere Autoradios, einen Laptop und hochwertiges Werkzeug entwendet.

 

 

 

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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