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Giftköder? Hunde sterben nach Spaziergang auf dem Maifeld

WochenSpiegel-Leser warnen vor "Paradiesweg"

Polch. Zwei Hundebesitzer haben sich geschockt in der Redaktion gemeldet. Ihre Tiere starben qualvoll nachdem sie mit ihnen auf dem "Paradiesweg" im Polcher Ortsteil Kaan unterwegs waren.

Ein drittes Tier wurde ebenfalls vergiftet und überlebte nur knapp. Alle drei Hunde hatten kurze Zeit nach dem Sparziergang Vergiftungserscheinungen mit starken Krämpfen und Lähmungen.

Ob die Tiere vergiftete Köder oder Pestizide aufgenommen haben, kann derzeit noch nicht mit Gewissheit gesagt werden. Für zwei Hunde kam jede Hilfe zu spät, sie mussten nach einer qualvollen Tortur eingeschläfert werden.

Bei der Kriminalinspektion Mayen wurde Strafanzeige wegen des Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gestellt. Einer der geschädigten Hundebesitzer hat für sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Falls eine Belohnung von 500 Euro ausgesprochen.

Hundehalter werden gebeten, den besagten Bereich vorerst zu meiden oder aber ihre Tiere an der Leine zu führen. Bei der Wahrnehmung von Auffälligkeiten bitte Kontaktaufnahme mit der KI Mayen über Telefon 0 26 51 / 80 10.

Themenfoto: Archiv

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Kommentar von Marina
Das kann auch was mit Gülle sein. Habe letztens was gelesen. www.tierschutz4all.de

Aaron Rosenbaum ist der Herr der Bienen

Zingsheim. Aaron Rosenbaum ist elf Jahre alt, wohnt in Zingsheim und kann von sich behaupten, in seiner Schule wohl der Junge mit den meisten Haustieren zu sein. Rund 160.000 Stück besitzt er. Die sind zwar nicht streichzart, doch das gilt mit Sicherheit für das leckere Produkt, das die Tierchen ihm liefern: Honig. Und damit dürfte dann auch die Frage geklärt sein, um welche Haustiere es sich handelt. Aaron Rosenbaum ist Herr über rund 160.000 Bienen, die er seit rund zwei Jahren in insgesamt vier Völkern hält. Damit dürfte der Junge aus Zingsheim zu den jüngsten Imkern im Lande gehören. Um eine Frage gleich im Vorfeld zu klären: Ja, Aaron Rosenbaum hat die Biene Maja im Fernsehen gesehen. Und nein, diese Serie hat ihn nicht besonders gefesselt. Seine Faszination für die Bienen rührt vielmehr von einem Besuch eines Parks in Jülich her, wo ein Imker den Besuchern sein Hobby mit einem Schau-Bienenstand erklärte. »Das fand ich toll«, erinnert sich Aaron Rosenbaum. »Wie die Bienen als Volk zusammenleben, wie sie organisiert sind und welche wichtige Aufgabe sie in der Natur übernehmen, das fand ich richtig spannend.« Und für ihn stand fest: »Ich will selbst Imker werden.« Nachdem er schließlich auch seine Eltern von dem Vorhaben überzeugt und sich selbst in die Materie eingearbeitet hatte, war es dann endlich soweit: Aaron Rosenbaum erhielt sein erstes Bienenvolk von einem erfahrenen Imker aus Floisdorf. Allerdings war es mit dem Bienenvolk alleine nicht getan. Ein Schutzanzug mit dem Hut und Netz, diverse Werkzeuge und natürlich die eigentlichen Bienenstöcke mussten beschafft werden, ehe es mit der Imkerei losging. Leckerer Honig »Das fehlt noch«, lacht Vater Matthias Rosenbaum bei der Frage, ob Aaron auch über die berühmte Pfeife verfügt, deren Qualm die Bienen bei der Entnahme der Waben beruhigen soll. »Ne«, grinst auch der Sohnemann, »dafür haben wir einen Smoker.« Und ja sicher, gestochen wurde der 11-Jährige auch schon: »Das tut im ersten Moment zwar weh, ist aber nicht so schlimm.« Mittlerweile verfügt Aaron Rosenbaum über vier Bienenvölker, denen er mindestens einmal in der Woche einen Besuch abstattet. »Interessant ist auch, wie sehr sich die Arbeit im Verlauf des Jahres verändert«, erzählt er weiter von seinem Hobby. Während im Sommer rund 40.000 Bienen in einem Bienenstock leben, reduziert sich die Anzahl im Winter auf rund 4000 Exemplare pro Volk. Besonders verführerisch ist der süße Lohn der Arbeit. Etwa 15 Kilo Honig erntet Aaron Rosenbaum pro Volk. »Und dieser Honig«, sagt er mit dem Brustton der Überzeugung, »ist viel leckerer als der gekaufte. Er ist irgendwie ... würziger.« Und damit hat der junge Mann sicher recht! Nachwuchs erwünscht »Bienen«, sagt Aaron Rosenbaum, »sind für den Erhalt unserer Natur sehr wichtig«. Zwar würden auch andere Insekten die Pflanzen, Bäume und Strächer bestäuben. Aber sie schafften bei weitem nicht das Pensum der Biene. »Um 500 Gramm Honig zu ernten«, erzählt der 11-Jährige, »muss eine Biene eine Strecke fliegen, die 3,5 Mal um die Erde führen würde.« Daher ist es ihm ein Anliegen, dass auch andere sein Hobby entdecken und Imker werden. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich gerne informieren. @ Mehr dazu im Netz: www.deutscherimkerbund.deAaron Rosenbaum ist elf Jahre alt, wohnt in Zingsheim und kann von sich behaupten, in seiner Schule wohl der Junge mit den meisten Haustieren zu sein. Rund 160.000 Stück besitzt er. Die sind zwar nicht streichzart, doch das gilt mit Sicherheit für…

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