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WochenSpiegel-Vortragsreihe

Mayen. Im dritten Teil der Vortragsreihe »Gesund, schön & fit« beleuchtet Dr. Bernhard Landers das Thema »Diabetes« in seinem Vortrag am Mittwoch, 15. November, 14 Uhr, in der Praxis Dr. Landers, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), Mayen, Koblenzer Strasse 40b.

Circa sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an einem Typ-2-Diabetes. Früher auch Altersdiabetes genannt, sind auch immer mehr junge Menschen betroffen. Bei der Typ-2-Diabetes-Erkrankung ist die Insulinfreisetzung gestört und gleichzeitig sprechen die Körperzellen schlechter auf das Insulin an. Lange Zeit kann das der Körper durch die vermehrte Freisetzung von Insulin ausgleichen. Sind die Insulin-Zellen nicht mehr in der Lage genug Insulin zu produzieren kommt es zum Blutzuckeranstieg und es entwickelt sich der Typ-2-Diabetes.

Das schlechte Ansprechen der Zellen auf das Insulin entsteht durch Veranlagung aber vor allem durch Risikofaktoren wie Übergewicht, wenig körperlicher Bewegung, ungesunde Ernährung, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Stress. Bei vielen bleibt ein Typ-2-Diabetes lange Zeit unerkannt, denn die Symptome sind oft unspezifisch, wie zum Beispiel Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Juckreiz, Infektionen, trockene Haut oder schlecht heilende Wunden. Nicht selten wird sie erst aufgrund von Folge- beziehungsweise Begleitkrankheiten oder durch Zufall, zum Beispiel beim Gesundheits-Check festgestellt.

Durch den oralen Glukosetoleranztest erhalten wir eine frühzeitige Diagnose. Es wird zuerst nüchtern Blut entnommen, danach muss eine zuckerhaltige Lösung getrunken werden. Nach zwei Stunden wird eine erneute Blutabnahme durchgeführt und anhand der gemessenen Werte kann beurteilt werden, ob eine Diabetes-Erkrankung vorliegt.

Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen vorhanden ist, ist eine Anmeldung unter mayen@weiss-verlag.de notwendig.

Foto: privat

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Bühne frei für die Künstler von morgen

Höfen. Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war auch die Präsentation des Programms im Aachener Grenzlandtheater. Und das lag nicht am gut aufgelegten Intendanten Uwe Brandt, sondern an Judith Okon. Die 16-jährige Schülerin aus Aachen moderierte die Programmvorstellung derart professionell, das selbst gestandene Politiker ins Schwärmen gerieten.Getreu dem Motto »Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne« findet die zehnte Auflage der Schultheatertage statt. Und genau dieses Motto lebt Judith Okon, die nicht erst durch ein Berufspraktikum am »Theater 99« für die Schauspielerei Feuer und Flamme ist.Etwa 1000 Schüler aller Altersklassen und aus allen Schulformen werden mit 46 Aufführungen die Bühnen der Theaterhäuser in der Region stürmen und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. »Wir erwarten etwa 5000 Gäste«, hofft Jutta Kroehnert von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT).Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen dabei nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von professionellen Theaterleuten aus der Region. Theaterpädagogen, Schauspieler, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbilder und Tänzer stellen ihr Wissen und Können in den Dienst der jungen »Nachwuchskünstler«.»Ihr habt die Chance, aktiv an euren eigenen Stücken zu arbeiten und sie später vor einem großen Publikum aufzuführen. Dazu gehört dann natürlich auch eine professionelle Bühne, wie auch das richtige Bühnenbild, Kostüm und Schminke«, appeliiert Judith Okon an viele Gleichaltrige, die große Bühne zu betreten.Förderung von Kompetenzen»Im Übrigen fördert das sogar persönliche, soziale, emotionale und kulturelle Kompetenzen«, unterstreicht Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters Aachen. »Auch im digitalen Zeitalter ist Theater und Schauspiel immer noch Handarbeit. Sie ist die ursprünglichste Unterhaltungsform - zappen wie am Fernseher oder klicken an PC oder Smartphone geht hier nicht«, stellt Brandt klar. Das Publikum müsse sich mit dem Stück und den Darstellern auseinandersetzen. »Und wir bewegen etwas - bei Schauspielern wie Publikum«, ist Brandt stolz.Kulturelle Vielfalt in den Schulen»Uns wurde so etwas in unserer Schulzeit nicht geboten«, bedauert Georg Beyß, Kreisdirektor des Kreises Düren, der zum dritten Mal an den Schultheatertagen teilnimmt. Als Neuzugang beteiligt sich erstmals auch der Kreis Heinsberg. »Solch außerschulische Lernorte sind wertvoll für unsere Schüler«, freut sich der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz über das Engagement an Schulen und Theatern. »Die kulturelle Vielfalt ist wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Und auf der Bühne kann man das vorleben.«Wer teilnimmt, stellt eine eigene Theaterproduktion auf die Beine. Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen bedeutet das nun: Kulissen bauen, Kostüme schneidern, proben und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. Aufgeführt wird schließlich auf einer »richtigen« professionellen Bühne mit allem, was dazugehört. Der Eintritt zu allen Produktionen ist frei.Das Programmheft zu den zehnten Schultheatertagen gibt es in allen Rathäusern, Schulen und Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen. Zum Download liegt es bereit auf www.schultheatertage.euGymnasium und GrundschuleMit zwei Aufführungen beteiligt sich auch die Eifel an den Schultheatertagen:Freitag, 4. Mai, 11 Uhr - Aula des St. Michael-Gymnasiums Monschau: »Die Vogelhochzeit« nach Rolf Zuckowski - präsentiert von der Katholischen Grundschule Höfen-MützenichMittwoch, 20. Juni, 18 Uhr - Space im Ludwig Forum Aachen: »Die Kleinbürgerhochzeit« präsentiert vom St. Michael-Gymnasium Monschau Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war…

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