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Showprogramm von Pferden und Reitern

Pferdefreunde kommen beim Lukasmarkt auf ihre Kosten

Mayen. Der Pferdemarkt im Rahmen des Lukasmarktes gehört zur Geschichte des größten Volksfestes. Traditionell am Lukasmarkt-Dienstag sind die Pferde Mittelpunkt des Geschehens und das seit mehr als 600 Jahren. Der Verkauf der Tiere ist seit diesem Jahr allerdings kein Bestandteil mehr, dafür begeistert die Besucher die große Pferdeschau.

"Der Pferdemarkt in Mayen ist immer etwas ganz Besonderes. Die Stimmung ist einfach super und die Leute sind gut gelaunt. Außerdem läuft alles ohne Hektik ab, was man sonst im Alltag ja schon genug hat - das ist auch ein großer Unterschied zu anderen Märkten. Die Menschen sind entspannt und es ist so ruhig. Das überträgt sich natürlich auch auf die Pferde", erzählt Susi Schubert, die mit ihrem Pferd extra aus Rosendahl angereist ist und bereits zum sechsten Mal teilnimmt.

Und die gute Stimmung ist bei allen Besucherinnen und Besuchern, die die Faszination Pferd in vollen Zügen genießen, zu spüren. Von der Vorstellung verschiedener Pferderassen über unterschiedliche Reitweisen erhielten die Pferdefreunde auch Einblicke in die Ausbildung. Daneben boten zahlreiche Aussteller alles rund ums Pferd und den Reitsport an. Ergänzt wurde das Sortiment aber auch durch andere Waren - von Honig aus Greven bis hin zu Wolle von Alpakas.

Eine Neuerung kam bei vielen Tierfreunden gut an: Seit diesem Jahr wird auf dem Pferdemarkt nicht mehr mit Pferden, Ponys und Eseln gehandelt. Beschlossen wurde dies in der letzten Marktausschusssitzung. Ausrichter und Pferdemarktorganisator Uwe Stefener, der - wie auch in den letzten Jahren - als Moderator durch das Programm führte, hatte diesen Wunsch geäußert. Denn gerade die Händlerpferde könnten hoch ansteckende Krankheiten verbreiten, die im schlimmsten Fall sogar tödlich für die betroffenen Tiere enden könnten. Bei einigen Besuchern sorgte diese Änderung aber auch für Wehmut, schließlich gehöre der Handel einfach zum Pferdemarkt dazu und durch das Verbot falle ein wichtiger Aspekt weg.

Fotos: Liebig/Wicher

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