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In der VG Mendig wird gewählt

Mendig. In Mendig haben die Wähler nicht nur die Möglichkeit den Kandidaten für die Bundestagswahl ihre Stimme zu geben, sondern hier können sie auch noch bestimmen, wer die Geschicke in den nächsten Jahren lenken wird.

Zwei Kandidaten bewerben sich um das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Mendig. Da gibt es zum einen den Amtsinhaber Jörg Lempertz, der seinen »Job« gerne fortsetzen möchte, denn »gemeinsam ist es uns so in den letzten Jahren gelungen, aus unserer Region einen wachsenden, starken und selbstbewussten Wirtschafts- und Lebensraum zu formen«. Er sieht Erfolge in der Familien- und der Seniorenpolitik, die beispielgebend sind und die wirtschaftliche Entwicklung vom Flugplatz Mendig bis hin zu den Gewerbegebieten, die leistungsstark sind. Ebenso sei es richtig gewesen, im Tourismus mutig zu sein und vom Waldsee Rieden über die Traumpfade bis hin zur Tourist-Info Maria-Laach Wachstumspotentiale zu erschließen. »Ich möchte auch in den nächsten Jahren für die hier lebenden Menschen anpacken, mutig sein, Visionen entwickeln und diese Wirklichkeit werden lassen: »Seniorengerechter, familienfreundlicher, tourismusfördernder und arbeitsplatzschaffender sein als andere Regionen«, appelliert Lempertz an die Wähler, ihm ihre Stimme zu geben.

Zum anderen wirft der selbstständige Schreiner und Diplomrestaurator Stephan Retterath »seinen Hut in den Ring«. Mit ihm als Verbandsbürgermeister gebe es einen grundlegenden Wandel im Selbstverständnis der Verbandsgemeinde, ihrer Verwaltung sowie deren Leitung. »Innerhalb der Verwaltung stehe ich für eine strikte politische Neutralität, wirkliche Transparenz, einer Steigerung der Effizienz und mehr Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dem Geld der Bürger«, formuliert er sein Ziel. Insbesondere möchte er unter anderem durch eine deutliche Senkung der VG-Umlage, die zugehörigen Ortsgemeinden in die Lage versetzen, ihre wirtschaftliche und politische Eigenständigkeit wieder zu erlangen. Seinen Fokus legt er auf die Konsolidierung des Erreichten und verstärkt die Entwicklung beziehungsweise Förderung der Dorfgemeinschaften, als Standbein für einen nachhaltigen, sanften Tourismus.

»Wenn ich auch für eine starke wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Region bin und diese nach Kräften fördern möchte, so werde ich dabei dem Schutz unseres Lebensraumes, gerade im Hinblick auf zukünftige Generationen, oberste Priorität einräumen«, beteuert Retterath.

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