Stefan Pauly

Kulturraum Untermosel: "Eh schön Fleckche Erd'"

Kobern. Seit rund zwei Jahren läuft das Projekt "Kulturraum Untermosel". Das Projekt von Bürgern für Bürger und Gäste hat mit der Freischaltung der Homepage www.kulturraum-untermosel.de ein wichtiges Etappenziel erreicht.

"Eh schön Fleckche Erd'" intonierte die Niederfeller Mundartgruppe "Schdaifleda" bei der Präsentation im Schloss von der Leyen in Gondorf. Der Titel des Liedes könnte das Programm vom "Kulturraum Untermosel" sein. Das neue digitale Angebot soll Landschaft und Kultur verbinden. Zurzeit können 180 Textbeiträge und 330 Bilder aus den 18 Orten der Verbandsgemeinde abgerufen. Das Spektrum reicht von den schönsten Aussichtspunkten über sakrale Bauten bis hin zu den einzelnen Stilepochen und soll ständig weiter entwickelt werden. Bruno Seibeld, Bürgermeister VG Untermosel, bedankte sich im Vorfeld bei den Initiatoren Rudolf Schäfer, Manfred Schunk, Pädagogischer Leiter der VHS Untermosel, und Gerd Haag, der die Homepage professionell gestaltet hat. "Mit dem Projekt wollten wir das Potential der Orte bündeln und die Eigenständigkeit stärken", erklärte Schäfer, der von einer "Schatzgrube für Kunstbegeisterte" und einem "Erlebnis für Geschichtsbegeisterte" schwärmte. Dabei sei eine "klischeehafte Marketingsprache" bewußt vermieden worden. Die von Ehrenamtlichen erstellten Texte seien in der Sprache vielfältig und kein "Einheitsbrei". Dazu zählen neben Erzählungen, Beschreibungen und historischen Fachtexten unter anderem auch Gedichte. "Die Beiträge atmen die Wärme der Menschen für ihre Heimat", ist Rudolf Schäfer vom Erfolg überzeugt.

Die Initiatoren des "Kulturraum Untermosel" blicken zufrieden in die Zukunft (von links): Gerd Haag, Manfred Schunk, Barbara Kreckler (VHS Untermosel), VG-Bürgermeister Bruno Seibeld und Rudolf Schäfer.

 

Fotos: Pauly

www.kulturraum-untermosel.de

 

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