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Saisonbilanz lässt hoffen

Löfer Motorbootteam "wächst"

Löf. Das gesteckte Saisonziel hat Christian Groß vom "Powerboat Racing-team Moselstern" in seiner ADAC Masters-Premierensaison zwar knapp verpasst, aber die Erfahrungen lassen ihn und seinen Vater und Teamchef Thomas Groß mit viel Optimismus an die kommende Saison herangehen. Darüber hinaus bekommt das Team aus Löf 2017 auch noch Zuwachs.

Die rechte Hand von Christian Groß ist immer noch bandagiert. Beim Rennen in Berlin hat sich der Löfer den Daumen verletzt. Eine schmerzhafte Erfahrung mit einem umso schöneren Beigeschmack, denn in der Hauptstadt fuhr der Moselaner auf den zweiten Platz und damit zum ersten Mal aufs Podest. "In dieser Serie werden schon die Ellenbogen ausgefahren. Das war aber schon der Höhepunkt der Saison. Zudem bin ich in Rendsburg im Training die schnellste Zeit gefahren. Leider waren meine Starts das Problem. Das soll und muss sich ändern, deshalb werden wir in der Vorbereitung hier einen Schwerpunkt setzen", erzählt Groß, der in der Gesamtwertung der Serie den neunten Platz belegte. "Wir wollten unter die ersten Acht kommen. Das haben wir verpasst, weil wir in vier Rennen keine Punkte einfahren konnten. Zum siebten Platz haben uns nur sieben Punkte gefehlt", rechnet Teamchef Thomas Groß vor.

Zwei Überschläge

Dabei sind das "nur" Fakten, zu denen aber auch zwei Überschläge - in Brodenbach und in Rendsburg - gehören, die glücklicherweise nur Materialschäden nach sich zogen. Das Team hat nicht nur deswegen jetzt auch immer einen "Riesenkoffer mit Ersatzteilen" dabei, um im Fall der Fälle gerüstet zu sein. "Die Mechaniker haben in der vergangenen Saison sowieso einen Super-Job gemacht", lobt Christian Groß sein Team, zu dem auch der neue "Radioman" Mark Schwebler gehört, der mit seiner Erfahrung dem Löfer Piloten auch zu einem Leistungsschub verholfen hat.

Zweites Boot

Christian Groß hat aber nicht nur sportlich zugelegt, er hat auch sein BWL-Studium abgeschlossen und arbeitet jetzt als Junior-Controller bei einer Unternehmensberatug. Mit dem Prüfergebnis des eigenen Teams wäre er sicher auch zufrieden. "Wir haben das Jahr mit zwei Euro plus abgeschlossen", flachst sein Vater, der die Zusammenarbeit mit dem Teamsponsor "Moselstern - Parkhotel Krähennest" auch über die Saison hinaus fortsetzen kann. Zudem wurde ein zweites Boot - für die Einsteigerklasse, den "ADAC Motorboot Cup" - gekauft, das in der kommenden Saison vom Mülheim-Kärlicher Sebastian Müller pilotiert wird. Die Premiere des jetzt größeren Teams steigt am dritten Wochenende im Mai beim Heimrennen in Brodenbach.

Foto: Pauly

www.adac-motorsport.de

www.parkhotel-kraehennest.de

 

 

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