Viehtransport verunglückt

Stadtkyll. Gestern gegen 14.20 Uhr war ein Fahrzeuggespann auf der B 51 von Stadtkyll  in Richtung Prüm unterwegs. In einer Rechtskurve kam der 68-jährige Fahren mit seinem SUV mit angehängtem Viehtransporter nach links von der Fahrbahn ab.Nach ersten Ermittlungen überfuhr das Gespann zunächst auf der dreispurigen Fahrbahn die Gegenfahrbahn und fuhr dann die drei bis vier Meter hohe Böschung hinab. Das Zugfahrzeug kollidierte mit einem Baum. Der Anhänger, in dem eine Kuh transportiert wurde, kippte um und begrub das Tier unter sich. Der schwer verletzte Fahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Er wurde von den Rettungskräften ins Krankenhaus genracht.Die Kuh musste an Ort und Stelle notgeschlachtet werden. Dazu kam ein von der Feuerwehr alarmierter Metzgermeister aus dem benachbarten Stadtkyll, der das Tier dann fachmännisch schlachtete.Auf Grund der hohen Böschung und des umgekippten Anhängers gestaltete sich der Bergung des Fahrzeuggespanns und der Kuh schwierig. An der Unfallstelle wurde der Verkehr über eine der Gegenfahrspuren umgeleitet. Zeitweise musste die Fahrbahn voll gesperrt werden.Der Sachschaden an dem Fahrzeuggespann dürfte etwa 20000 bis 25000 Euro betragen.Im Einsatz waren die umliegenden Feuerwehren, die Straßenmeisterei Prüm, die Tierkörperbeseitigungsanstalt und die Polizei PrümGestern gegen 14.20 Uhr war ein Fahrzeuggespann auf der B 51 von Stadtkyll  in Richtung Prüm unterwegs. In einer Rechtskurve kam der 68-jährige Fahren mit seinem SUV mit angehängtem Viehtransporter nach links von der Fahrbahn ab.Nach ersten…

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Gemeinsam statt einsam

Gillenfeld. Vorbereitungen und Planungen haben gedauert, aber nun wird endlich gebaut. Rund 70 interessierte Zuschauer kamen zum symbolischen Spatenstich nach Gillenfeld. Hermann Condné, Aufsichtsratsvorsitzender und erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Gillenfeld, hob in seiner Ansprache die Bedeutung der zukünftigen Wohnanlage für den demographischen Prozess hervor: „Heute ist ein großartiger Tag für unsere Genossenschaft, für Gillenfeld und die Gemeinden rund ums Pulvermaar; denn endlich wird mit dem Bau des Florinshofs begonnen“. Der Bau gliedert sich in den seit 2010 in der Verbandsgemeinde Daun verankerten WEGE-Prozess ein. WEGE steht für Wandel erfolgreich gestalten und hat zum Ziel die VG Daun und ihre Ortsgemeinden vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zukunftsfähig aufzustellen“. Auch die Anwesenheit von namenhaften Persönlichkeiten aus der Kommunal- und Landespolitik, des Finanzministeriums, der Architektenkammer, der Bankenvorstände und des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz zeigt die Bedeutung, die das Leuchtturmprojekt für die Region hat.Die Genossenschaft am Pulvermaar – Eine sorgende Gemeinschaft eG. (Genomaar), die am 14.10.2014 gegründet wurde, baut im Herzen von Gillenfeld eine Wohnanlage mit 13 barrierefreien Wohnungen zwischen 47 und 91 Quadratmetern. Ein großer Gemeinschaftsraum steht für gemeinsame Spielnachmittage, Kochen, Vorträge etc. zur Verfügung. Die Nutzung der gewerblichen Räume durch den Caritasverband ist bereits vertraglich gesichert. Damit kann eine dauerhafte Betreuung und Pflege angeboten werden.Insgesamt werden Wohn-, Gewerbe- und Gemeinschaftsflächen von 1.000 Quadratmetern nach den neuesten Energie-Standards geschaffen und mit einer für Senioren nützlichen Ausstattung wie Aufzügen, barrierefreien Bädern, Notrufsystem, Internet etc. ausgerüstet. Mehr als die Hälfte der Wohnungen sind bereits vergeben und die Bewohner fiebern dem Einzug in eine topmodern ausgestattete Wohnung im nächsten Jahr bereits entgegen. Mit dem Bau der Wohnanlage Florinshof wird ein eigenständiges und doch gemeinschaftliches Wohnen ermöglicht. Ziel der Genomaar ist die Förderung des generationenübergreifenden Miteinanders und die Vertiefung der Sorgenden Dorfgemeinschaft der Gemeinden rund ums Pulvermaar.Die Sorgende Gemeinschaft erfüllt damit vielen Bürgerinnen und Bürgern einen Herzenswunsch im Alter trotz Pflege- und Unterstützungsbedarf in der gewohnten Umgebung verbleiben zu können. Hier werden abnehmende familiäre Unterstützungsleistungen durch verbindliche nachbarschaftliche Hilfe und Solidarität (oder Dienstleistungen) ersetzt. Vorbereitungen und Planungen haben gedauert, aber nun wird endlich gebaut. Rund 70 interessierte Zuschauer kamen zum symbolischen Spatenstich nach Gillenfeld. Hermann Condné, Aufsichtsratsvorsitzender und erster Beigeordneter der Ortsgemeinde…

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"Legal - illegal - shit-egal"

Gerolstein. Unter dem Motto »Was such(s)t du?« findet am 14. September an der Berufsbildenden Schule ein Projekt zur Suchtprävention statt. In verschiedenen Workshops, angeboten von den Mitgliedern des Arbeitskreises Jugend-, Sucht- und Gewaltprävention (Don Bosco Jünkerath, Caritasverband Westeifel e.V., Jugendhilfestationen gGmbH, Kreisjugendamt Vulkaneifel, Familienforum Vulkaneifel e.V., Haus der Jugend Gerolstein), können den Schülerinnen und Schülern sich intensiv mit dem Thema „Sucht und Selbstwahrnehmung“ auseinandersetzen. Zudem besteht in einem „Suchtraum“ die Möglichkeit, sich über verschiedene Süchte und deren Gefahren zu informieren.An einem Fahrsimulator erleben die Schülerinnen und Schüler, wie sich Alkohol auf das Fahrverhalten auswirkt. Das Gesundheitsamt Vulkaneifel bietet alkoholfreie Cocktails und entsprechende Rezepte an; der Gerolsteiner Brunnen präsentiert seine Produktpalette.Ein besonderes Highlight ist der Besuch des ehemaligen Drogenfahnders Jörg Schmitt-Kilian. Als Rauschgiftfahnder erlebte er oft die Ohnmacht verzweifelter Eltern und die Hilflosigkeit des sozialen Umfeldes, wenn bei Jugendlichen Drogenkontakte bzw. Dauerkonsum vermutet wurde.Auf der Basis seiner Bücher zur Drogenproblematik (u.a. der Bestseller „Vom Junkie zum Ironman“  über die Lebensgeschichte des Weltspitze-Triathleten Andreas Niedrig, verfilmt mit Uwe Ochsenknecht) entwickelte er das Konzept »Impulse« , das beispielsweise in Belgien, Kroatien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz präsentiert hat wurde.Im Laufe des Vormittags tastet sich Schmitt-Kilian bei der „Begegnung mit dem Autor“ an die jugendlichen Gefühlswelten heran und erfährt dabei mehr über deren Wünsche und Fantasien.Am Abend gibt er dann in der Cafeteria der Berufsbildenden Schule Vulkaneifel ab 18 Uhr einen Einblick in seinen modularen Präventionseinsatz. Zu dem Vortrag „Legal – illegal – shit-egal? Drogenkonsum (k)ein Problem“ mit anschließender Podiumsdiskussion sind Eltern, Lehrer und alle beruflich oder persönlich interessierten Erwachsenen eingeladenUnter dem Motto »Was such(s)t du?« findet am 14. September an der Berufsbildenden Schule ein Projekt zur Suchtprävention statt. In verschiedenen Workshops, angeboten von den Mitgliedern des Arbeitskreises Jugend-, Sucht- und Gewaltprävention (Don…

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Bahnhof erstrahlt in neuem Glanz

Gerolstein. Vier Jahre hat die Renovierung und Erneuerung gedauert. Jetzt erstrahlt das Empfangsgebäude des Gerolsteiner Bahnhofs in neuem Glanz. Im Dezember 2012 beschloss der Verbandsgemeinderat, das stark sanierungsbedürftige Empfangsgebäude durch die Verbandsgemeindewerke zu erwerben. Der Kaufvertrag mit der Bahn wurde im April 2013 geschlossen und umgehend mit den Arbeiten begonnen. Bereits im November 2013 konnten die Werke ihren Verwaltungssitz im 1. Obergeschoss beziehen. Es folgte im Jahr 2014 das Reisezentrum der Bahn und einr Backshop, 2016 kamen eine Fahrschule, die Stadt Gerolstein (Toiletten) sowie die TW Gerolsteiner Land im Erdgeschoss dazu. Das Gebäude ist komplett vermarktet.Als letzter Teil der umfangreichen Instandsetzungsarbeiten wurde in 2017 der Eingangsturm saniert. Nach dem Abbruch der ehemaligen Gaststätte und den Toiletten waren die Schäden am Turm deutlich sichtbar. Um die Optik des Turmes und das Gesamtbild des Empfangsgebäudes zu erhalten, wurde im Stil des vorhandenen Sandsteinmauerwerkes ein Vorsatzmauerwerk an die Fassade angebracht. Die handwerklichen Arbeiten erfolgten komplett in Eigenleistung durch die Facharbeiter der Werke Horst Marder und Thomas Peters.Insgesamt haben die Verbandsgemeindewerke Gerolstein einen Betrag von rd. 1.200.000 € in die Sanierung des im Jahr 1870 errichteten Empfangsgebäude investiert.Vier Jahre hat die Renovierung und Erneuerung gedauert. Jetzt erstrahlt das Empfangsgebäude des Gerolsteiner Bahnhofs in neuem Glanz. Im Dezember 2012 beschloss der Verbandsgemeinderat, das stark sanierungsbedürftige Empfangsgebäude durch die…

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Viehtransport verunglückt

Stadtkyll. Gestern gegen 14.20 Uhr war ein Fahrzeuggespann auf der B 51 von Stadtkyll  in Richtung Prüm unterwegs. In einer Rechtskurve kam der 68-jährige Fahren mit seinem SUV mit angehängtem Viehtransporter nach links von der Fahrbahn ab.Nach ersten Ermittlungen überfuhr das Gespann zunächst auf der dreispurigen Fahrbahn die Gegenfahrbahn und fuhr dann die drei bis vier Meter hohe Böschung hinab. Das Zugfahrzeug kollidierte mit einem Baum. Der Anhänger, in dem eine Kuh transportiert wurde, kippte um und begrub das Tier unter sich. Der schwer verletzte Fahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Er wurde von den Rettungskräften ins Krankenhaus genracht.Die Kuh musste an Ort und Stelle notgeschlachtet werden. Dazu kam ein von der Feuerwehr alarmierter Metzgermeister aus dem benachbarten Stadtkyll, der das Tier dann fachmännisch schlachtete.Auf Grund der hohen Böschung und des umgekippten Anhängers gestaltete sich der Bergung des Fahrzeuggespanns und der Kuh schwierig. An der Unfallstelle wurde der Verkehr über eine der Gegenfahrspuren umgeleitet. Zeitweise musste die Fahrbahn voll gesperrt werden.Der Sachschaden an dem Fahrzeuggespann dürfte etwa 20000 bis 25000 Euro betragen.Im Einsatz waren die umliegenden Feuerwehren, die Straßenmeisterei Prüm, die Tierkörperbeseitigungsanstalt und die Polizei PrümGestern gegen 14.20 Uhr war ein Fahrzeuggespann auf der B 51 von Stadtkyll  in Richtung Prüm unterwegs. In einer Rechtskurve kam der 68-jährige Fahren mit seinem SUV mit angehängtem Viehtransporter nach links von der Fahrbahn ab.Nach ersten…

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Unfall statt Diebstahl

Obere Kyll. Ein Autodiebstahl, der gar keiner war, beschäftigt die Polizei. In der Nacht zu Samstag wurden die Beamten über den angeblichen Raub eines PKW informiert. Ein 18-Jähriger aus der VG Obere Kyll hatte sich den Fahrzeugschlüssel eines Bekannten geliehen. Als er etwas das Fahrzeug hineinlegen wollte, wurde er von zwei maskierten Tätern mit einem Baseballschläger überfallen und des Fahrzeuges wurde gestohlen. Er hätte sich noch in den Weg der Räuber gestellt und sei dann angefahren worden, so schilderte er den Tatablauf. Die Polizeibeamten wurden stutzig, als eine zweite Streife den vermeintlich geraubten PKW in der Nähe des Tatorts stark beschädigt auffand. Das Verletzungsmuster des  Opfers passte nicht zu seiner Darstellung des Tatgeschehens, stattdessen waren die Verletzungen auf einen Verkehrsunfall zurückzuführen. Im weiteren Verlauf wurde bei dem Anzeiger des ominösen Falles festgestellt, dass er unter Alkoholeinfluss stand und er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Bei weiteren Nachforschungen der Polizei brach das Lügengebilde dann zusammen. Das "Raubopfer" war in alkoholisiertem Zustand mit dem Wagen unterwegs, baute einen Unfall und wollte die Schuld jemand anderem in die Schuhe schieben  Jetzt wird gleich wegen mehrfacher Straftaten gegen ihn ermittelt.Ein Autodiebstahl, der gar keiner war, beschäftigt die Polizei. In der Nacht zu Samstag wurden die Beamten über den angeblichen Raub eines PKW informiert. Ein 18-Jähriger aus der VG Obere Kyll hatte sich den Fahrzeugschlüssel eines Bekannten…

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