Thorsten Wirtz

Vollgepumpt mit Mords-Ideen

Kreis Vulkaneifel. WochenSpiegel-Serie: Neue Kurzkrimis fürs Krimifestival 2013 - Auf der Suche nach seinem neuen Tatort war der Krimiautor Guido M. Breuer zu Gast bei der Firma FELUWA, tauchte tief in die Geheimnisse der Pumpentechnik ein und voller mörderischer Ideen wieder auf.

"Na, das fängt ja gut an! Das ist ja schon eine prima Kommando-Zentrale für meine Ermittler", strahlte der Bonner Krimiautor, als er von Marketingkauffrau Vera Scheuch im hellen, großzügig geschnittenen Besprechungsraum der FELUWA Pumpen GmbH empfangen wird. Das Unternehmen mit Sitz im beschaulichen Eifelörtchen Mürlenbach ist weltweit führend in Entwicklung und Konstruktion von Pumpensystemen und blickt auf eine über 100-jährige Firmengeschichte zurück - die schon bald um einen Mord ergänzt wird. Und zwar einen gut geplanten! Dafür wird Krimiautor Guido M. Breuer sorgen, den es für seine Recherche diesmal nicht in die Nordeifel verschlagen hat, in der sein Lieblings-Protagonist Opa Bertold immer ermittelt, sondern der für die "Tatort Eifel"-Reihe nun die Vulkaneifel zum Schauplatz seiner kriminellen Gedanken machen wird.

 

Heinz M. Nägel, vielfacher Patentinhaber, Gesellschafter, Berater der FELUWA Pumpen GmbH und großer Freund des Krimifestivals in der Eifel hatte die Idee, die eigene Firma auch einmal in das Zentrum des literarischen Verbrechens zu stellen und stieß damit bei seinen Mitarbeitern auf große Begeisterung. Das bekam Breuer bei seinem Streifzug durch das Pumpenwerk dann auch allenthalben zu spüren. Er traf nämlich auf ein aufgeschlossenes Team, das bereitwillig Auskunft gab und bei seinen Nachfragen nach potentiellen Mordwaffen, gefährlichen Arbeitsgeräten und tödlichen Fallen fleißig mit fachsimpelte. So konnte Jörg Hüllen, Leiter Fertigung bei der FELUWA, den Krimiautor beispielsweise für die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten einer imposanten Fünf-Achs-Fräßmaschine begeistern, und Hans-Peter Müllers, Leiter Elektrotechnik, steuerte beim Blick in eine der Montagehallen mit einem gewaltigen Transformator augenzwinkernd bei: "10.000 Volt, da bleibt nur ein Häufchen Asche übrig."

Am Ende der Recherchetour stellte Breuer dann auch erfreut fest, dass es an möglichen Tatorten zwischen tonnenschweren Pumpen, riesigen Werkzeugen und mächtigen Maschinen für einen Krimiautor wahrlich nicht mangelt und ergänzte verschmitzt: "Wie das Opfer nun zu Tode kommt, und ob es eine düstere, humoristische oder ernste Story wird, verrate ich aber noch nicht."

Der Krimi erscheint pünktlich zum Festival in der "Tatort Eifel"-Anthologie im KBV-Verlag Hillesheim. Mehr Infos zum Autor gibt es im Netz unter www.guido-m-breuer.de

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.