"Legal - illegal - shit-egal"

Gerolstein. Unter dem Motto »Was such(s)t du?« findet am 14. September an der Berufsbildenden Schule ein Projekt zur Suchtprävention statt. In verschiedenen Workshops, angeboten von den Mitgliedern des Arbeitskreises Jugend-, Sucht- und Gewaltprävention (Don Bosco Jünkerath, Caritasverband Westeifel e.V., Jugendhilfestationen gGmbH, Kreisjugendamt Vulkaneifel, Familienforum Vulkaneifel e.V., Haus der Jugend Gerolstein), können den Schülerinnen und Schülern sich intensiv mit dem Thema „Sucht und Selbstwahrnehmung“ auseinandersetzen. Zudem besteht in einem „Suchtraum“ die Möglichkeit, sich über verschiedene Süchte und deren Gefahren zu informieren.An einem Fahrsimulator erleben die Schülerinnen und Schüler, wie sich Alkohol auf das Fahrverhalten auswirkt. Das Gesundheitsamt Vulkaneifel bietet alkoholfreie Cocktails und entsprechende Rezepte an; der Gerolsteiner Brunnen präsentiert seine Produktpalette.Ein besonderes Highlight ist der Besuch des ehemaligen Drogenfahnders Jörg Schmitt-Kilian. Als Rauschgiftfahnder erlebte er oft die Ohnmacht verzweifelter Eltern und die Hilflosigkeit des sozialen Umfeldes, wenn bei Jugendlichen Drogenkontakte bzw. Dauerkonsum vermutet wurde.Auf der Basis seiner Bücher zur Drogenproblematik (u.a. der Bestseller „Vom Junkie zum Ironman“  über die Lebensgeschichte des Weltspitze-Triathleten Andreas Niedrig, verfilmt mit Uwe Ochsenknecht) entwickelte er das Konzept »Impulse« , das beispielsweise in Belgien, Kroatien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz präsentiert hat wurde.Im Laufe des Vormittags tastet sich Schmitt-Kilian bei der „Begegnung mit dem Autor“ an die jugendlichen Gefühlswelten heran und erfährt dabei mehr über deren Wünsche und Fantasien.Am Abend gibt er dann in der Cafeteria der Berufsbildenden Schule Vulkaneifel ab 18 Uhr einen Einblick in seinen modularen Präventionseinsatz. Zu dem Vortrag „Legal – illegal – shit-egal? Drogenkonsum (k)ein Problem“ mit anschließender Podiumsdiskussion sind Eltern, Lehrer und alle beruflich oder persönlich interessierten Erwachsenen eingeladenUnter dem Motto »Was such(s)t du?« findet am 14. September an der Berufsbildenden Schule ein Projekt zur Suchtprävention statt. In verschiedenen Workshops, angeboten von den Mitgliedern des Arbeitskreises Jugend-, Sucht- und Gewaltprävention (Don…

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Bahnhof erstrahlt in neuem Glanz

Gerolstein. Vier Jahre hat die Renovierung und Erneuerung gedauert. Jetzt erstrahlt das Empfangsgebäude des Gerolsteiner Bahnhofs in neuem Glanz. Im Dezember 2012 beschloss der Verbandsgemeinderat, das stark sanierungsbedürftige Empfangsgebäude durch die Verbandsgemeindewerke zu erwerben. Der Kaufvertrag mit der Bahn wurde im April 2013 geschlossen und umgehend mit den Arbeiten begonnen. Bereits im November 2013 konnten die Werke ihren Verwaltungssitz im 1. Obergeschoss beziehen. Es folgte im Jahr 2014 das Reisezentrum der Bahn und einr Backshop, 2016 kamen eine Fahrschule, die Stadt Gerolstein (Toiletten) sowie die TW Gerolsteiner Land im Erdgeschoss dazu. Das Gebäude ist komplett vermarktet.Als letzter Teil der umfangreichen Instandsetzungsarbeiten wurde in 2017 der Eingangsturm saniert. Nach dem Abbruch der ehemaligen Gaststätte und den Toiletten waren die Schäden am Turm deutlich sichtbar. Um die Optik des Turmes und das Gesamtbild des Empfangsgebäudes zu erhalten, wurde im Stil des vorhandenen Sandsteinmauerwerkes ein Vorsatzmauerwerk an die Fassade angebracht. Die handwerklichen Arbeiten erfolgten komplett in Eigenleistung durch die Facharbeiter der Werke Horst Marder und Thomas Peters.Insgesamt haben die Verbandsgemeindewerke Gerolstein einen Betrag von rd. 1.200.000 € in die Sanierung des im Jahr 1870 errichteten Empfangsgebäude investiert.Vier Jahre hat die Renovierung und Erneuerung gedauert. Jetzt erstrahlt das Empfangsgebäude des Gerolsteiner Bahnhofs in neuem Glanz. Im Dezember 2012 beschloss der Verbandsgemeinderat, das stark sanierungsbedürftige Empfangsgebäude durch die…

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Singender Bäcker und Metzger mit Doktortitel

Müllenborn. Müllenborn wird zum "Fernsehstar". Im Rahmen der Reihe "Hierzuland"  sendet das SWR Fernsehen am Montag, 14. August, einen sechseinhalb Minuten langen Beitrag über den Ort ab 18.45 Uhr innerhalb der "Landesschau Rheinland-Pfalz". Durch den Ort zieht sich über einen Kilometer lang die Müllenborner Straße, in der die meisten Menschen wohnen. Sie ist auch die Lebensader von Müllenborn. Mitten im Ort, und damit auch im Zentrum der Müllenborner Straße, gibt es einen Metzger, einen Konditor und einen Bäcker. Und das bei gerade einmal 480 Einwohnern. Diese Betriebe sind alle gesund, haben viel zu tun - und dennoch scheinen ihre Besitzer nicht voll ausgelastet. Auf jeden Fall haben sie noch sehr ausgefallene oder zeitintensive Hobbys. So ist der Konditor nicht nur als "singender Konditor" bekannt, er ist auch der Chef vom Angelverein und - noch wichtiger - vom Karnevalsverein. Die fünfte Jahreszeit spielt in Müllenborn immer eine große Rolle. Der Bäckermeister mag es ruhiger, er ist ein leidenschaftlicher Jäger. Der Metzger sticht alle anderen noch aus. In der Geschichte seiner Heimatgemeinde kennt sich wohl keiner besser aus, im Briefmarkenwesen kaum ein anderer in ganz Deutschland - und mit über 50 Jahren hat er noch seinen Doktor der Wirtschaftswissenschaften gemacht. Das ist nicht so wichtig für seinen Metzgereibetrieb, den sein Sohn jetzt führt, aber für sein zweites Standbein: Der Doktortitel macht sich gut im Briefkopf seiner Firma, die für Kunden bei Briefmarkenauktionen seltene Stücke ersteigert.Müllenborn wird zum "Fernsehstar". Im Rahmen der Reihe "Hierzuland"  sendet das SWR Fernsehen am Montag, 14. August, einen sechseinhalb Minuten langen Beitrag über den Ort ab 18.45 Uhr innerhalb der "Landesschau Rheinland-Pfalz". Durch den Ort…

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