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Besonderer Name für einen Platz der Freundschaft

30 Jahre Städtepartnerschaft Gerolstein-Digoin

Gerolstein. Die Städtepartnerschaft zwischen Gerolstein und Digoin zeichnet seit 30 Jahren ein herzliches Verhältnis aus. Evi Linnerth, die Vorsitzende des Fördervereins für die Städtepartnerschaft, und Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz luden zu „30 ème anniversaire “ ein. Auch für Bürgermeister Matthias Pauly ist die Freundschaft mit der französischen Partnerstadt ein besonderes Anliegen, das er seit 2001 aktiv begleitet.

In Erinnerung an die Begründung der Städtepartnerschaft im Jahre 1987 fand am Wochenende unter anderem ein feierlicher Festakt im Rathaus der Verbandsgemeinde  mit vielen Würdigungen und Ehrungen von Verdiensten rund um die „Jumelage“ statt.

Platz an der Kyll heißt jetzt Digoin-Platz

Ein besonderes Ereignis am Jubiläumswochenende war auch die Namensgebung für den  neugestalteten Platz an der Kyll; seit Sonntag trägt dieser Platz  den Namen  „Digoin-Platz“. Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz, dem die Jumelage sehr am Herzen liegt: „In Digoin wurde in diesem Jahr ein wunderschöner Park an der Loire 'Platz Gerolstein' benannt.  Wenn Freunde gute Ideen haben, etwas Tolles machen, gibt es keinen  Grund, nicht Gleiches zu tun. Wir haben mit der Kyll auch einen wundervollen, fischreichen Fluss. Deshalb möchten wir unserem schönsten Platz am Ufer der Kyll  zu Ehren unserer Partnerstadt  deren Namen geben“. In seiner Ansprache ging er auch auf die Erfolgsgeschichte der deutsch-französischen Beziehungen und deren Bedeutung für die Friedenssicherung ein.

Namenstafel enthüllt

Begleitet von Fanfarenklängen  der Gerolsteiner Stadtsoldaten wurde die Namenstafel feierlich enthüllt.  Klaus Wollwert komponierte zu diesem Anlass ein Potpourri deutsch-französischer Klassiker. Die Namensgebung für den neuen „Digoin-Platz“ wurde in Anwesenheit  von über hundert Ehrengästen gebührend gefeiert, unter ihnen der  Digoiner Bürgermeister Fabien Genet und die Präsidentin der französischen Jumelage Roselyne Sefer mit französischer Delegation,  Landrat Heinz-Peter Thiel,  Herrn Borngräber vom Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz /Burgund, Mitgliedern des Stadtrates, Mitgliedern des Fördervereins der Städtepartnerschaft sowie der Feuerwehren aus Digoin und Gerolstein.

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Bühne frei für die Künstler von morgen

Höfen. Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war auch die Präsentation des Programms im Aachener Grenzlandtheater. Und das lag nicht am gut aufgelegten Intendanten Uwe Brandt, sondern an Judith Okon. Die 16-jährige Schülerin aus Aachen moderierte die Programmvorstellung derart professionell, das selbst gestandene Politiker ins Schwärmen gerieten.Getreu dem Motto »Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne« findet die zehnte Auflage der Schultheatertage statt. Und genau dieses Motto lebt Judith Okon, die nicht erst durch ein Berufspraktikum am »Theater 99« für die Schauspielerei Feuer und Flamme ist.Etwa 1000 Schüler aller Altersklassen und aus allen Schulformen werden mit 46 Aufführungen die Bühnen der Theaterhäuser in der Region stürmen und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. »Wir erwarten etwa 5000 Gäste«, hofft Jutta Kroehnert von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT).Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen dabei nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von professionellen Theaterleuten aus der Region. Theaterpädagogen, Schauspieler, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbilder und Tänzer stellen ihr Wissen und Können in den Dienst der jungen »Nachwuchskünstler«.»Ihr habt die Chance, aktiv an euren eigenen Stücken zu arbeiten und sie später vor einem großen Publikum aufzuführen. Dazu gehört dann natürlich auch eine professionelle Bühne, wie auch das richtige Bühnenbild, Kostüm und Schminke«, appeliiert Judith Okon an viele Gleichaltrige, die große Bühne zu betreten.Förderung von Kompetenzen»Im Übrigen fördert das sogar persönliche, soziale, emotionale und kulturelle Kompetenzen«, unterstreicht Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters Aachen. »Auch im digitalen Zeitalter ist Theater und Schauspiel immer noch Handarbeit. Sie ist die ursprünglichste Unterhaltungsform - zappen wie am Fernseher oder klicken an PC oder Smartphone geht hier nicht«, stellt Brandt klar. Das Publikum müsse sich mit dem Stück und den Darstellern auseinandersetzen. »Und wir bewegen etwas - bei Schauspielern wie Publikum«, ist Brandt stolz.Kulturelle Vielfalt in den Schulen»Uns wurde so etwas in unserer Schulzeit nicht geboten«, bedauert Georg Beyß, Kreisdirektor des Kreises Düren, der zum dritten Mal an den Schultheatertagen teilnimmt. Als Neuzugang beteiligt sich erstmals auch der Kreis Heinsberg. »Solch außerschulische Lernorte sind wertvoll für unsere Schüler«, freut sich der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz über das Engagement an Schulen und Theatern. »Die kulturelle Vielfalt ist wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Und auf der Bühne kann man das vorleben.«Wer teilnimmt, stellt eine eigene Theaterproduktion auf die Beine. Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen bedeutet das nun: Kulissen bauen, Kostüme schneidern, proben und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. Aufgeführt wird schließlich auf einer »richtigen« professionellen Bühne mit allem, was dazugehört. Der Eintritt zu allen Produktionen ist frei.Das Programmheft zu den zehnten Schultheatertagen gibt es in allen Rathäusern, Schulen und Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen. Zum Download liegt es bereit auf www.schultheatertage.euGymnasium und GrundschuleMit zwei Aufführungen beteiligt sich auch die Eifel an den Schultheatertagen:Freitag, 4. Mai, 11 Uhr - Aula des St. Michael-Gymnasiums Monschau: »Die Vogelhochzeit« nach Rolf Zuckowski - präsentiert von der Katholischen Grundschule Höfen-MützenichMittwoch, 20. Juni, 18 Uhr - Space im Ludwig Forum Aachen: »Die Kleinbürgerhochzeit« präsentiert vom St. Michael-Gymnasium Monschau Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war…

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