Montag, 3. August 2015
Konz

Frauenleiche in Konz: Kripo vermutet Gewaltverbrechen

Konkrete Anzeichen für ein mögliches Tötungsdelikt ergab die Obduktion einer…

Saarburg

Drei Unbekannte schlagen 22-Jährigen zusammen und flüchten

Schwer verletzt wurde ein 22-jähriger Mann bei einer Schlägerei, die sich am…

Kastellaun

FC Karbach: Heimniederlage trotz Überlegenheit auf dem Platz

Das Wetter passte, die Anlage auf dem Quintinsberg war sehr gut hergerichtet,…

Trier

Wohnungsbrand in Trier-Ehrang

Kurz nach 20 Uhr kam es in der Niederstrasse in Trier-Ehrang zu einem…

Taben-Rodt

Drachenfliegerin bei Landung verletzt

Eine 52- jährige Pilotin aus der nördlichen Eifel startete am Samstag, 1.…

Zemmer

Fahrradfahrer stirbt nach Kollision mit Motorrad

Tödlicher Unfall am Ortsausgang von Zemmer-Daufenbach (Kreis Trier-Saarburg) am…

Stadt Trier

Anti-Asyl-Demo endet für NPD im Fiasko

Mit einem eher peinlichen Video versuchte NPD-Rädelsführer Safet Babic noch am…

Prüm

Motorradfahrer nach Ausweichmanöver schwer verletzt

Am Samstag, 1. August, musste ein Motorradfahrer einem entgegenkommenden PKW…

Saarburg

Gefährdung durch rücksichtsloses Überholen

Am Freitag, 31 Juli, kam es gegen 17.30 Uhr auf der B 51, Höhe der Serriger…

Kreis Trier-Saarburg

Kontrolltag zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten

Die Überprüfung von Fahrzeugführern auf alkohol- bzw. drogenbedingte…

Neuhütten

Im Herzen der Wildnis übernachen

Eine Kirche in einem ausgewiesenen Nationalpark ist eine Besonderheit. Auf…

Stadt Trier

Ole-Ole-Olewig - Weinfreunde feiern bis Montag

Nach der Krönung von Sandra I. (links neben Peter Terges) zur Trierer…

Kreis Euskirchen

Volkszählung bei den "Piepmätzen"

wa | 28.12.2012
Vom 4. bis 6. Januar findet zum dritten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt. Der NABU ruft Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld.

Im Vorjahr beteiligten sich trotz wenig winterlichen Wetters mehr als 57.000 Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“.  Alleine im Kreis Euskirchen hatten 210 Vogelfreunde  knapp 6000 Vögel gezählt.

Eine besondere Qualifikation außer Freude und Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Unter den Teilnehmern werden eine naturkundliche Reise sowie zahlreiche Bücher und andere Sachpreise verlost. Die Auswertung der Meldungen wird im Internet live  unter www.nabu-euskirchen und www.stundederwintervoegel.de zu verfolgen sein.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Aber wo genau kommen Sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden, wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus? „Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser können wir uns für den Schutz der Vögel einsetzen“, betont Günter Lessenich  vom NABU Kreisverband Euskirchen.

Geht es bei der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai um die in Deutschland brütenden Arten, stehen im Januar jene Piepmätze im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Neben den sogenannten Standvögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzlich Gastvögel beobachten, die im Winter aus noch kälteren Regionen im Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in riesiger Zahl auch Invasionsvögel wie Seidenschwanz, Erlenzeisig oder Bergfink auf.

Andererseits werden immer mehr „traditionelle“ Zugvögel gemeldet, die sich offenbar wegen der milderen Winter den Zug in den Süden sparen. „Diese Beobachtung haben wir vereinzelt auch schon gemacht“, erläutert Lessenich. „Die Mönchsgrasmücke zum Beispiel überwintert immer öfter bei uns und selbst das Hausrotschwänzchen wird gelegentlich gesichtet.“

 

 

Besondere Aufmerksamkeit verdient dieses Mal die Amsel. Wird sie ihren dritten Platz in der Häufigkeit hinter Haussperling und Kohlmeise halten können? Bereits im Vorjahr machte sich in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg das sommerliche Amselsterben durch das tropische Usutu-Virus bemerkbar. Hochrechnungen zufolge fielen dem Virus rund 300.000 Amseln zum Opfer.

Und so funktioniert die „Stunde der Wintervögel“: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können telefonisch – kostenlose Rufnummer am 5. und 6. Januar von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115 – oder einfach im Internet unter www.stundederwintervoegel.de gemeldet werden. Zur Unterstützung stehen online eine Zählhilfe, Porträts der häufigsten Arten sowie Tipps zur Winterfütterung und zum vogelfreundlichen Garten zur Verfügung. Teilnahmeschluss ist der 14. Januar.

(Foto: G. Lessenich)

 

Artikel kommentieren

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
Keine Kommentare