Donnerstag, 17. April 2014
Kreis Euskirchen

Goldmedaille für "Flashmob"!

Beim Chorwettbewerb »Jugend singt« der Sängerjugend NRW, an dem in Dortmund 28…

Bad Kreuznach

Kinderschutzbund bietet wieder eine Ferienbetreuung an

Das Spielmobil Knallfrosch des Deutschen Kinderschutzbundes veranstaltet auch…

Gusenburg

Großbrand am ehemaligen Kasernengelände

Am Mittwoch, 16. Alril, gegen gegen Mittag kam es auf dem ehemaligen…

Bad Kreuznach

Osteraktion für Kids im „Hotel Fürstenhof“

Ins „Sympathie Hotel Fürstenhof“ hatte vergangene Woche der Osterhase seine…

Irrel

Erfolgreicher Frühlingsmarkt

Geschätzte 10.000 Besucher flanierten am vergangenen Sonntag durch die Straßen…

Kreis Bitburg / Prüm

Ehrenamt, das Leben rettet

Bei einer Pressekonferenz zur Bilanz des Katastrophenschutzes im Eifelkreis…

Neuerburg

Waffenstillstand statt Zufriedenheit

Der überraschende Aufschub der Krankenhausschließung sorgt für eine Atempause…

Vulkaneifel

Kommt die Helmpflicht für Radler?

Der schwere Ski-Unfall von Rennfahrer-Ikone Michael Schumacher hat bei vielen…

Simmerath

Von Wirtschaftsschau zum Kultur-Event

Mit über 130 Geschäften präsentiert sich Simmerath als beliebtes…

Monschau

Die Monschauer Festpiele 2014

Maf's Kunsterwerk der Woche zum Thema "Monschauer Festspiele 2014"

Kreis Euskirchen

Wo und wie Juden den NS-Terror überlebt haben

Die viel beachtete Foto-Ausstellung »Dem Leben hinterher – Fluchtorte jüdischer…

Höfen

Förderprojekte beeindrucken

Einen lebhaften Exkurs in die Vergangenheiten unternahmen Harry K. Voigtsberger…

Neumagen-Dhron

Flächenbrand auf dem Piesporter Berg

Zu einem größeren Flächenbrand kam es am Montagnachmittag auf dem Piesporter…

Kreis Euskirchen

Volkszählung bei den "Piepmätzen"

wa | 28.12.2012
Vom 4. bis 6. Januar findet zum dritten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt. Der NABU ruft Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld.

Im Vorjahr beteiligten sich trotz wenig winterlichen Wetters mehr als 57.000 Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“.  Alleine im Kreis Euskirchen hatten 210 Vogelfreunde  knapp 6000 Vögel gezählt.

Eine besondere Qualifikation außer Freude und Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Unter den Teilnehmern werden eine naturkundliche Reise sowie zahlreiche Bücher und andere Sachpreise verlost. Die Auswertung der Meldungen wird im Internet live  unter www.nabu-euskirchen und www.stundederwintervoegel.de zu verfolgen sein.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Aber wo genau kommen Sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden, wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus? „Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser können wir uns für den Schutz der Vögel einsetzen“, betont Günter Lessenich  vom NABU Kreisverband Euskirchen.

Geht es bei der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai um die in Deutschland brütenden Arten, stehen im Januar jene Piepmätze im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Neben den sogenannten Standvögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzlich Gastvögel beobachten, die im Winter aus noch kälteren Regionen im Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in riesiger Zahl auch Invasionsvögel wie Seidenschwanz, Erlenzeisig oder Bergfink auf.

Andererseits werden immer mehr „traditionelle“ Zugvögel gemeldet, die sich offenbar wegen der milderen Winter den Zug in den Süden sparen. „Diese Beobachtung haben wir vereinzelt auch schon gemacht“, erläutert Lessenich. „Die Mönchsgrasmücke zum Beispiel überwintert immer öfter bei uns und selbst das Hausrotschwänzchen wird gelegentlich gesichtet.“

 

 

Besondere Aufmerksamkeit verdient dieses Mal die Amsel. Wird sie ihren dritten Platz in der Häufigkeit hinter Haussperling und Kohlmeise halten können? Bereits im Vorjahr machte sich in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg das sommerliche Amselsterben durch das tropische Usutu-Virus bemerkbar. Hochrechnungen zufolge fielen dem Virus rund 300.000 Amseln zum Opfer.

Und so funktioniert die „Stunde der Wintervögel“: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können telefonisch – kostenlose Rufnummer am 5. und 6. Januar von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115 – oder einfach im Internet unter www.stundederwintervoegel.de gemeldet werden. Zur Unterstützung stehen online eine Zählhilfe, Porträts der häufigsten Arten sowie Tipps zur Winterfütterung und zum vogelfreundlichen Garten zur Verfügung. Teilnahmeschluss ist der 14. Januar.

(Foto: G. Lessenich)

 

Artikel kommentieren

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
Keine Kommentare