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Drittes transnationales Treffen in Vilnius

Hunsrück/Nahe. Seit September 2015 arbeiten Ingrid Gundert-Waldforst von der Beratungsstelle Donum Vitae und Hermann Schmitt von der Jugend-Begegnungsstätte (JBS) St. Michael in den Erasmus+ Projekt „VET specialists competencies development in the field of positive parenting teaching“ mit. Nach den Treffen in Palermo und Warschau sowie dem fünftägigen Methodenworkshop in Boppard stand nun die vierte Zusammenkunft in Vilnius an.

Ziel des zweitägigen Workshops war es, einen Überblick zu erhalten, wie die einzelnen Partnerinstitutionen mit der vorläufigen Version des Methodenhandbuchs arbeiten. Hierzu waren vier Präsentationen vorbereitet. Während die Kollegen aus Italien, Litauen und der Türkei die Babysimulatoren Lehrern und Sozialarbeitern vorstellten, informierten Gundert-Waldforst und Schmitt  über ihr dreitägiges Projekt mit geistbeeinträchtigten Jugendlichen. Auch diese Jugendlichen stellen sich in ihrem späteren Leben eine Partnerschaft ggf. mit Kindern vor. Die einzelnen Präsentationen wurden diskutiert und so konnten unterschiedliche Erfahrungen besprochen werden.

Die Teilnehmer besuchten im Anschluss eine Einrichtung für minderjährige Mütter, ähnlich der Einrichtung im Jugendhilfezentrum Haus Niedersburg in Boppard. Der erste Tag endete mit einer Stadtführung in Vilnius. Denn zu den Zielen des Erasmus+ Programms gehört es auch, die unterschiedlichen Nationen und deren Geschichte kennenzulernen.

Am zweiten Tag trafen sich die Fachkräfte in Trakai im Gebäude der litauischen Partnerorganisation. Hier versäumte es die Tagungsleitung die finale Version des Methodenhandbuchs vorzustellen und mit den Anwesenden zu diskutieren. Dies wird nun per Mail nachgeholt, da das Handbuch im September in sechs Sprachen, vorliegen soll. Für Mitte Oktober 2017 wurde das Abschlusstreffen wieder in Vilnius vereinbart, da hier die Koordinationsstelle des Projektes sitzt. Teil des Treffens wird eine Konferenz sein, zu der MinisteriumsvertreterInnen und MultiplikatorInnen eingeladen werden. Das deutsche Team wird dort seine sexualpädagogische Arbeit mit den Babysimulatoren vorstellen.

Infos zum Erasmus+ Projekt „positive Elternschaft“ und zur Arbeit mit den Babysimulatoren gibt es entweder bei Ingrid Gundert-Waldforst, boppard@donum.vitae.org oder bei Hermann Schmitt, jbs-boppard@rz-online.de.

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