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Falscher Alarm in Kirn: 50 Personen evakuiert

Rauchentwicklung entpuppte sich als harmloser Dampf

Hunsrück/Nahe. Sonnenstrahlen lösten in Kirn am Dienstagvormittag einen Großeinsatz von Rettungskräften aus.

Gegen 9.44 Uhr riefen mehrere Angestellte, die im Sparkassen-Würfel in einer Arztpraxis arbeiten, den Notruf und melden eine Rauchentwicklung an ihrem Gebäude in der Bahnhofstraße. 

Somit alarmierte die Leitstelle Bad Kreuznach die Kirner Feuerwehr, Polizei, den Rettungsdienst und Frank Weger als First Responder. „Als wir ankamen, hatte die Polizei vorbildlich bereits begonnen das Gebäude zu evakuieren. Auf Grund der Größe des Gebäudekomplexes, der Anzahl von Menschen und der unklaren Lage mit Rauchentwicklung, alarmierten wir umgehend die Stützpunkt Einheiten Simmertal und Hennweiler nach“, so Wehrleiter Michael Wildberger.

Rauch war bloß Wasserdampf

Rund 50 Angestellte und Kunden, der beiden Arztpraxen, dem Notar und der Sparkasse mussten das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr Kirn, unter Führung von Andreas Kaiser und Michael Wildberger, durchsuchte das gesamte Gebäude. Die Einheiten Hennweiler und Simmertal wurden auf der Anfahrt abbestellt, nach dem sich herausgestellt hat, dass die Sonne die gefrorene Fassade erwärmt hatte und der aufsteigende Wasserdampf als „Rauchentwicklung“ gedeutet wurde.

„Aber wir sprachen den Angestellten trotzdem zu, dass sie lieber einmal zuviel den Notruf wählen, als dass sich nach solch einer Situation niemand mehr traut“, so Wildberger. Nach rund 60 Minuten wurde die Sperrung des Halmer Weges und der Bahnhofstraße wieder aufgehoben.    

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