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Tag der offenen Tür in der neuen Wochenstation

Infotag rund um die Geburt am Samstag, 18. November

Bad Kreuznach Stadt. Am kommenden Sonntag, 18. November, präsentiert die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe gemeinsam mit der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin ihre neue Wochenstation im Bad Kreuznacher Diakonie-Krankenhaus.

Die Wochenstation wurde in den vergangenen Monaten grundlegend umgebaut und erneuert. Insgesamt beliefen sich die Investitionen auf rund 100 000 Euro, hinzu kamen etwa 10 000 Euro aus Spenden. Das Ergebnis sind 20 moderne und helle Räume für Neugeborene und ihre Eltern, die sowohl Rückzug erlauben, etwa in eigene Familienzimmer, als auch Raum für den Austausch mit anderen jungen Eltern, Pflegekräften oder Hebammen bieten, beispielsweise im Stillzimmer oder in einem wohnlichen Aufenthaltsraum mit Küche und Buffet.

Besucher haben am Tag der offenen Tür Gelegenheit, das Konzept einer integrierten Wochenstation zu erleben. „Wir ermöglichen es Frauen, bei uns selbstbestimmt und sicher zu entbinden. Gynäkologen und Kinderärzte arbeiten Seite an Seite, denn wenn die Nabelschnur durchschnitten ist, entsteht eine neue Einheit namens Familie, die wir als Ganzes unterstützen und begleiten wollen", erläutert Chefarzt Dr. Kumbartski.

Die Geburtshilfe des Diakonie Krankenhauses ist zusammen mit der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin das einzige Versorgungszentrum in der Region, das Risikogeburten, Frühgeburten und Mehrlingsgeburten als Perinatalzentrum Level 1 auf maximalem Niveau betreut. Bei Bedarf stehen Kinderärzte und speziell für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen ausgebildete Pflegekräfte bereit.

Was erwartet die Besucher?

Chefgynäkologe Dr. Michael Kumbartski zeigt am 18. November drei- und vierdimensionale Ultraschall-Diagnostik. Außerdem können der Kreißsaal und die Frühchenstation besichtigt werden. Tipps rund um das Stillen gibt es im Foyer; die Elternschule und das Projekt „Frühe Hilfen“ informieren über Anlaufstellen, wenn es um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Schritte im Leben mit einem Kleinkind geht. Auf kleine und große Menschen wartet zudem ein buntes Programm aus Kinderflohmarkt, Waffelbacken mit dem Kinderförderverein, außerdem Spiel und Spaß im Kinderspielzimmer der Station 7 C.

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Bühne frei für die Künstler von morgen

Höfen. Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war auch die Präsentation des Programms im Aachener Grenzlandtheater. Und das lag nicht am gut aufgelegten Intendanten Uwe Brandt, sondern an Judith Okon. Die 16-jährige Schülerin aus Aachen moderierte die Programmvorstellung derart professionell, das selbst gestandene Politiker ins Schwärmen gerieten.Getreu dem Motto »Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne« findet die zehnte Auflage der Schultheatertage statt. Und genau dieses Motto lebt Judith Okon, die nicht erst durch ein Berufspraktikum am »Theater 99« für die Schauspielerei Feuer und Flamme ist.Etwa 1000 Schüler aller Altersklassen und aus allen Schulformen werden mit 46 Aufführungen die Bühnen der Theaterhäuser in der Region stürmen und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. »Wir erwarten etwa 5000 Gäste«, hofft Jutta Kroehnert von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT).Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen dabei nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von professionellen Theaterleuten aus der Region. Theaterpädagogen, Schauspieler, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbilder und Tänzer stellen ihr Wissen und Können in den Dienst der jungen »Nachwuchskünstler«.»Ihr habt die Chance, aktiv an euren eigenen Stücken zu arbeiten und sie später vor einem großen Publikum aufzuführen. Dazu gehört dann natürlich auch eine professionelle Bühne, wie auch das richtige Bühnenbild, Kostüm und Schminke«, appeliiert Judith Okon an viele Gleichaltrige, die große Bühne zu betreten.Förderung von Kompetenzen»Im Übrigen fördert das sogar persönliche, soziale, emotionale und kulturelle Kompetenzen«, unterstreicht Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters Aachen. »Auch im digitalen Zeitalter ist Theater und Schauspiel immer noch Handarbeit. Sie ist die ursprünglichste Unterhaltungsform - zappen wie am Fernseher oder klicken an PC oder Smartphone geht hier nicht«, stellt Brandt klar. Das Publikum müsse sich mit dem Stück und den Darstellern auseinandersetzen. »Und wir bewegen etwas - bei Schauspielern wie Publikum«, ist Brandt stolz.Kulturelle Vielfalt in den Schulen»Uns wurde so etwas in unserer Schulzeit nicht geboten«, bedauert Georg Beyß, Kreisdirektor des Kreises Düren, der zum dritten Mal an den Schultheatertagen teilnimmt. Als Neuzugang beteiligt sich erstmals auch der Kreis Heinsberg. »Solch außerschulische Lernorte sind wertvoll für unsere Schüler«, freut sich der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz über das Engagement an Schulen und Theatern. »Die kulturelle Vielfalt ist wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Und auf der Bühne kann man das vorleben.«Wer teilnimmt, stellt eine eigene Theaterproduktion auf die Beine. Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen bedeutet das nun: Kulissen bauen, Kostüme schneidern, proben und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. Aufgeführt wird schließlich auf einer »richtigen« professionellen Bühne mit allem, was dazugehört. Der Eintritt zu allen Produktionen ist frei.Das Programmheft zu den zehnten Schultheatertagen gibt es in allen Rathäusern, Schulen und Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen. Zum Download liegt es bereit auf www.schultheatertage.euGymnasium und GrundschuleMit zwei Aufführungen beteiligt sich auch die Eifel an den Schultheatertagen:Freitag, 4. Mai, 11 Uhr - Aula des St. Michael-Gymnasiums Monschau: »Die Vogelhochzeit« nach Rolf Zuckowski - präsentiert von der Katholischen Grundschule Höfen-MützenichMittwoch, 20. Juni, 18 Uhr - Space im Ludwig Forum Aachen: »Die Kleinbürgerhochzeit« präsentiert vom St. Michael-Gymnasium Monschau Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war…

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