Kai Brückner

Mauerziegel-Skulpturen im JUWÖ-Arboretum in Wöllstein

Wöllstein. Eine sehenswerte Ausstellung einzigartiger Ziegelskulpturen des Bildhauers Herbert Grützner präsentieren die JUWÖ Poroton-Werke Ernst Jungk & Sohn GmbH in ihrem Arboretum (Baumgarten) in Wöllstein beim "Tag der offenen Gärten" am Sonntag, 14. Juni.

"Bisher hat unser Arboretum Technik und Natur in Verbindung gebracht. Jetzt kommt als dritte Dimension auch die Kunst hinzu", freut sich Ernst K. Jungk, der Seniorchef des traditionsreichen Familienunternehmens. Ihm liegt das Arboretum seit vielen Jahren am Herzen, weil er für die Eingriffe in die Natur, die mit der Produktion von Ziegeln einhergehen, der Natur und den Menschen einen Ausgleich zurückgeben wollte, ohne dazu verpflichtet zu sein.

Vielfältige Skulpturen aus Hohlziegel

Herbert Grützner aus Braunschweig hat schon vor Jahrzehnten den Hohlziegel für sich entdeckt. Aus ungebrannten Rohlingen lässt er fantasievolle Figuren entstehen.

 

Grützner teilt und biegt die Ziegel, verändert Richtungen und türmt verschiedene Ziegel aufeinander, bis die gewünschte Gestalt hervorgelockt ist. Seine Schöpfungen erinnern an Skulpturen längst vergangener Kulturen, Assoziationen mit peruanische oder mexikanische Göttergestalten kommen auf.

 

Stündlich Führungen am "Tag der offenen Gärten"

Das einen Hektar große Arboretum der JUWÖ Poroton-Werke an der Ziegelhüttenstraße 40/42 in Wöllstein wird beim "Tag der offenen Gärten" am Sonntag, 14. Juni, von 10 bis 18 Uhr zugänglich sein. Familie Jungk wird stündlich Führungen anbieten. Der Eintritt kostet einen Euro und wird zur Förderung rheinhessischer Gärten weitergereicht. Auch an anderen Tagen freuen sich Jungks, wenn Menschen den Arboretum und seine eindrucksvolle Artenvielfalt entdecken möchten. Um Anmeldung wird dann aber gebeten.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.