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Musikkabarett mit der Kraft der zwei Herzen

Rheinland-Pfalz-Caricade wurde in "Art Gallery 64" eröffnet

Birkenfeld. Im Rahmen der Rheinland-Pfalz-Caricade, die bis zum 10. Juni in der Art Gallery 64 in Birkenfeld, Hauptstraße 26-28, zu sehen ist, präsentiert das Duo „Zu zweit“ am Freitag, 26. Mai, sein Programm „Umtausch ausgeschlossen“. Der Kulturabend im Café Artechino im selben Gebäude beginnt um 19 Uhr – und zwar bei freiem Eintritt.

 

Vorher, in der Pause und danach erläutert der frühere Landtagsabgeordnete Jürgen Henze einige der 70 ausgestellten Karikaturen, deren Zeichner herausragende Ereignisse der 70 Jahre des Bundeslands Rheinland-Pfalz mit spitzer Feder darstellten. Allein neun stammen vom gebürtigen Idar-Obersteiner Rolf Henn alias LUFF.

Unter dem Motto „Große Töne. Loses Mundwerk“ bieten Tina Häussermann und Fabian Schläper Musikkabarett der Extraklasse. Ihre Songs und Geschichten haben immer die Kraft der zwei Herzen. Sie schießen nicht mit Stimmungskanonen auf Spatzenhirne, sondern treffen elegant mitten ins Humorzentrum. „Zu zweit“ wirkt wie ein Befreiungsschlag aus der Endlos-Pointenschleife der Comedians –  eine Wundertüte für alle, die sich mal einen Abend witzefrei nehmen möchten, um wirklich Spaß zu haben.

Als Landrat Dr. Matthias Schneider in die von ihm initiierte Ausstellung einführte, bekundete er mit ein wenig Stolz, dass es der Kreisverwaltung gelang, die Rheinland-Pfalz-Caricade für diesen Zeitraum zu buchen. So konnte die Vernissage auf den 18. Mai, den Verfassungstag, terminiert werden: Auf den Tag genau vor 70 Jahren nahmen die Rheinland-Pfälzer die Landesverfassung per Volksentscheid mit 53 Prozent Zustimmung an. Hingegen überwog im Kreis Birkenfeld die Ablehnung mit 58 Prozent deutlich, betonte der Landrat. Außerdem erinnerte er an die vier Delegierten in der 127-köpfigen Beratenden Landesversammlung, die die  Verfassung ausarbeitete.

In dem von Werner Schäfer geschriebenen und bei der Vernissage aufgeführten Dokumentarspiel gehört einer der vier Männer, der Birkenfelder Jakob Winter, gespielt von seinem Enkel Clemens Winter, zu den Protagonisten – ebenso wie der damalige Landrat Jakob Heep, der vor 70 Jahren in den Landtag gewählt wurde. Schulklassen und sonstige Gruppen, die an einer Führung interessiert sind, wenden sich an Regina Hartenberger bei der Kreisverwaltung, Telefon 0 67 82 / 1 51 72 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.

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