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Aktionstag in Boppard: Hand in Hand fürs Miteinander

Hunsrück/Nahe. Am "Bopparder Tag der Begegnung" dankte Dr. Walter Bersch allen, die sich für die Gemeinschaft stark machen. Der Bopparder Bürgermeister zeigte sich überzeugt, dass sich außerhalb des Aktionstages noch mehr Menschen engagieren. Auch Ortsvorsteher Martin Strömann verwies auf die Bedeutung des vielfältigen ehrenamtlichen Wirkens für ein gutes Miteinander.

Dann war „live“ zu erleben, was die Gemeinschaft an der Rheinschleife lebendig macht. Unter dem Motto „Miteinander in Boppard“ präsentierten soziale Träger, Einrichtungen und Initiativen mit Info-Ständen oder Mitmach-Aktionen Ihre Angebote für Jung und Alt. Ehrenamtliche ermunterten, sich einer Gruppe anzuschließen.

Irmgard Siemen, Caritas-Mitarbeiterin im Pflegestützpunkt Boppard/Emmelshausen, hatte einen Aktionstag voller „Aha-Erlebnisse“ versprochen. Gut 200 Menschen jeden Alters ließen sich davon in die Stadthalle locken. Von 11 Uhr bis in den Abend gab es Informatives – und mindestens ebenso viel Unterhaltsames. Begeisterung weckte das Bühnenprogram, durch das Martin Strömann geradezu mit Entertainer-Qualitäten führte.

Arabische Rhythmen aus den AWO-Flüchtlingsunterkünften luden zum Mittanzen ein, und die Musikgruppe des Wohnstifts Belgrano ließ Orffsche Instrumente erklingen. Die musikalischen Beiträge brachten das Publikum sichtlich in Stimmung. „Beeindruckend war das Konzert des MJBO-Vororchesters“, erinnert sich Irmgard Siemen. „Es war toll, wie sich selbst die ältesten Besucher von den 10- bis 15-jährigen Blasmusikerinnen und Blasmusikern mitreißen ließen!“

Ein Bühnen-Highlight war die von Nicole Weißer souverän moderierte Secondhand-Modenschau des Bopparder Caritas-Ladens. Ähnliche Resonanz fanden im Saal der Spieletreff des Bopparder Ehrenamtsforums und die Bücher-Ecke von Stadtbücherei und Weltkriegs-Zeitzeugen. Kleine Begegnungstag-Besucher tobten währenddessen in einer Spielecke, betreut von der Besatzung aus dem Haus Helvetia. Zum Abschluss gab´s im „Cinema“ einen Blick hinter die Kulissen und – und mit einer 3D-Demovorführung einen Ausblick auf Entwicklung des Kinos der VHS.

„Die finanzielle Unterstützung durch Kreissparkasse, Volksbank und private Spender war eine wichtige Hilfe. Gleiches gilt für die zahlreichen Kuchenspenden. Auch deshalb hat sich die Arbeit aller Mitreiter gelohnt“, bilanziert Irmgard Siemen. Namentlich nennt sie das „Bopparder Netzwerk Demenz“: Die Netzwerker standen hinter dem Tag: „Ohne unseren Zusammenschluss wäre die Veranstaltung so nicht zu organisieren gewesen“, betont Siemen.

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