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Karbach holt zweiten Heimsieg gegen Pfeddersheim

Last Minute-Sieg: 2:1-Siegtreffer mit dem Schlußpfiff

Boppard. Entscheidungen in der Nachspielzeit gibt es im Fußball häufig, nun machte auch der FC Karbach gleich zweimal damit Bekanntschaft. In Koblenz fielen die Tore für die TuS noch in den Extrazeiten der ersten und auch zweiten Halbzeit, im Heimspiel auf dem Quintinsberg gegen die TSG Pfeddersheim profitierten diesmal die Karbacher durch den 2:1 Siegtreffer auf heimischen Platz.

von Arno Boes

Über eine Woche Zeit hatten Torsten Schmidt und sein Karbacher Team, um die Niederlage auf dem Oberwerth zu verarbeiten. Die Zeit wurde offenbar gut genutzt, denn die Blau-Weißen zeigten sich vom Anpfiff an sehr konzentriert. Das galt vor allem für die Abwehr, denn die wurde zunächst geforderter, machte ihre Sache aber sehr gut. Da auch die Pfeddersheimer am Anfang defensiv agierten kam es auf beiden Seiten kaum zu Torchancen. Es bedurfte da schon eines Freistoßes, den die Gäste wenige Minuten vor Ende der ersten Halbzeit nach einem Foul von Oscar Feilberg zugesprochen bekamen. Den nach der Hereingabe folgenden ersten Schuss auf sein Tor konnte Karbachs Keeper Florian Bauer noch sehenswert parieren, der Nachschuss ging dann aber zur Führung für die Gäste ins Netz.

Karbach in der zweiten Hälfte offensiver

Karbach war in der zweiten Halbzeit gefordert und durch eine Systemumstellung traten sie auch offensiver auf. Schnell kam es zu Chancen für Torjäger Enrico Köppen und Kapitän Maxi Junk, der trotz Bedenken in den Tagen vor dem Spiel doch antreten konnte. Doch auch diesmal war ein Freistoß das Vorspiel für den Ausgleich. In der 51. Minute brachte Junk den Ball damit in den Strafraum, dort erwischte der aufgerückte Abwehrchef David Eberhardt den Ball am besten und köpfte ihn unhaltbar ins Pfeddersheimer Tor.

Dass die Gäste in ihrem Tor mit dem inzwischen 40-jährigen Thorsten Müller ihren besten Spieler auf dem Platz hatten, zeigte sich in der 75. Minute. Oscar Feilberg wurde im Strafraum gefoult und der gut pfeifende Schiedsrichter Maximilian Fischer aus dem Saarland erkannte auch hier auf Strafstoß. Köppen trat an, scheiterte aber an Gästetorwart Müller. Thomas Klasen, in der 66. Minute für Luitz in die Karbacher Mannschaft gekommen, stürmte nach dem Schuss von Köppen in den Strafraum, wurde dabei aber klar von einem Pfeddersheimer Spieler behindert. Der sah die rote Karte dafür und es gab einen zweiten Strafstoß für das Heim-Team. Diesmal trat Klasen selber an, aber auch seinen Schuss wehrte Torwart Müller akrobatisch mit dem Fuß ab.

Fast sah es nach einem durchaus gerechten Unentschieden aus, da erwischte Tim Puttkammer den Ball in der 92. Minute 20 Meter vor dem Tor voll, sein Schuss ging zur Freude der heimischen Zuschauer zum 2:1 Endstand ins Ziel.

Glückliches Ende trotz zweier verschossener Elfmeter

Gästetrainer Nobert Hess war anschließend verständlicherweise etwas enttäuscht: „Meine Mannschaft hat gut gespielt, den Punkt hätte sie sich verdient. Aber wir haben noch viele Verletzte, da konnten wir den Karbachern nicht viel mehr entgegensetzen. Hier auf dem Quintinsberg werden es aber auch viele andere Mannschaften noch schwer haben.“ Torsten Schmidt war verständlicherweise zufrieden: „Der Gegentreffer war völlig unnötig, aber in der zweiten Hälfte haben wir mehr Druck gemacht und die Chancen auch bekommen. Nach den beiden verschossenen Elfmetern stand es auf des Messers Schneide, der Siegtreffer so kurz vor Schluss war natürlich Glück pur.“

Das nächste Spiel für Karbach findet am kommenden Samstag (12. September) in Ludwigshafen statt. Gegner ist um 15Uhr in der Chemiestadt die dortige Arminia.

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Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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