Christian Thielen

"Wetten dass..?"-Heli in Boppard abgestürzt

Boppard. 2008 ist er noch über die Bildschirme "geflogen" und begeisterte Zuschauer bei der Sendung "Wetten dass..?" mit einer kuriosen Bierflaschen-Wette: Pilot Jan Veen öffnete damals bei der beliebten ZDF-Sendung mit dem Fluggefährt innerhalb von drei Minuten vier Flaschen Bier. Am vergangenen Sonntag ist die Maschine bei einer Notlandung auf dem Ressort des Golfhotels "Jakobsberg" in Boppard abgestürzt.

Glück im Unglück hatten vier Insassen des "D-Homi R44"-Helikopters. Beim Start des Fluggeräts kam der Pilot vergangenen Sonntag, 19 Uhr, ins "Schleudern" und stürzte ab. Nach ersten Ermittlungen trat unmittelbar nach dem Abheben ein technisches Problem auf. Wegen der noch zu niedrigen Flughöhe war dem Piloten eine kontrollierte Landung nicht mehr möglich. Der Hubschrauber stürzte ab und kam seitlich auf dem Boden auf. Dabei wurde die Zelle, in der die Passagiere saßen kaum beschädigt, so dass alle vier Insassen, samt Piloten, lediglich leichte Verletzungen erlitten. Vorsorglich brachten Rettungskräfte die Verunglückten ins Krankenhaus.

 

Der Helikopter war deutschlandweit durch Pilot Jan Veen bekannt geworden. Dieser hatte im Januar 2008 vor rund 10,5 Millionen Zuschauern an den Fernsehern mit seinem Fluggerät innerhalb von drei Minuten vier Bierflaschen geöffnet. "Diesmal saß ein anderer Pilot am Steuer, Jan Veen arbeitet mittlerweile in Berlin", sagte der Chef von der Eigentümergesellschaft "Heli Transair", Dirk Herr. Der Sachschaden beläuft sich laut Herr auf rund 150 000 Euro.

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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