35 Jahre lang war die Bistumsschule ihr zweites Zuhause

Boppard. Als "Herzdame" beschrieb Schulleiterin Magdalena Mohr-Quadt die langjährige Pädagogin Monika Schneider bei deren Verabschiedung im Kollegenkreis an der Bopparder Bistumsschule Marienberg. 1978 trat Monika Schneider als Deutsch- und Erdkundelehrerin an der damals noch von Ursulinen geleiteten Realschule ihren Dienst an. Im Laufe ihrer Lehrtätigkeit spezialisierte sie sich für weitere Fächer wie WISO (Wirtschafts- und Sozialkunde), Sozialpädagogik und Geschichte. Auch Verkehrserziehung und Katholische Religion standen auf ihrem Stundenplan. Ihren persönlichen Schwerpunkt legte Monika Schneider auf das "Familienhauswesen". Damit fiel auch die Schulküche und deren Betreuung in ihre Zuständigkeit. 2003 rief sie mit Eltern die Aktion "Donnerstagsbrötchen" ins Leben. "Inzwischen wechseln sich rund 50 Mütter und Väter jede Woche ab, um donnerstags der Schulgemeinschaft ein gesundes Frühstück im Schulkiosk anzubieten", lobte Mohr-Quadt das stetige Engagement der scheidenden Kollegin, die auch die Kiosk-AG betreut hatte. In Textilem Gestalten und Werken zeigte Monika Schneider ebenfalls Einsatz. "Sie hat viele Begabungen, die sie der Schule zur Verfügung gestellt hat und die künftig fehlen werden", so die Bilanz der Schulleiterin. Die Mitarbeitervertretung, der Monika Schneider angehörte, bedauerte den Weggang der Kollegin. Besonnen, freundlich, aber bestimmt habe sie sich für die Belange von Schülern, Lehrern und Eltern eingesetzt. Als "Herzdame" beschrieb Schulleiterin Magdalena Mohr-Quadt die langjährige Pädagogin Monika Schneider bei deren Verabschiedung im Kollegenkreis an der Bopparder Bistumsschule Marienberg. 1978 trat Monika Schneider als Deutsch- und Erdkundelehrerin…

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