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FC Karbach feiert in Mechtersheim

Hunsrück/Nahe. In großen Turnieren wird am Ende einer Partie der „Spieler des Tages“ gekürt. In der Fußball-Oberliga gibt es das nicht, aber beim Auswärtsspiel gegen die TuS Mechtersheim hätte der Karbacher Mathias Fischer zweifellos in dieser Kategorie das Rennen gemacht. Seine beiden Tore waren spielentscheidend beim 1:4-Auswärtssieg der Hunsrücker.

Von Arno Boes.

„Wir wollen hier kompakt spielen, wenig für den Gegner in unserem Strafraum zulassen“, das war die Devise von Trainer Torsten Schmidt für seine Karbacher. Genau so ging es auch los und als Mathias Fischer bereits nach drei Minuten mit einem satten Distanzschuss aus gut 20 Metern zum 0:1 für die Gäste traf, hatten die Karbacher das Spiel schon im Griff. Trotzdem erarbeiteten sich die Mechtersheimer ein wenig mehr Spielanteile, vor dem Tor aber trafen sie auf die von Tim Puttkammer organisierten Abwehr, der in seinem 250. Spiel für die Karbacher mit seinen Mitspielern den Raum vor Torhüter Kadir Yalcin sauber hielt.

Nach der Pause ging es intensiv weiter, es blieb aber unter dem Strich fair. Mechtersheim drängte, fand aber nicht zum Abschluss. Anders Karbach in der 59. Minute, als Enrico Köppen in den Strafraum flankte und Mathias Fischer aus kurzer Distanz mit dem Kopf sein zweites Tor zum 0:2 machte. Eine Art Vorentscheidung, doch Mechtersheim stemmte sich nochmal mit der ganzen Mannschaft gegen die drohende Niederlage. Aus einer Ecke heraus erzielten die Gastgeber den Anschluss zum 1:2.

Würden die Karbacher wie schon im letzten Heimspiel einen zwei-Tore-Vorsprung hergeben? Diese Frage wurde in der 74. Minute beantwortet. Torsten Schmidt hatte Selim Denguezli für den erstmals nach seinem Kreuzbandriss wieder in der Startelf stehenden Kapitän Maxi Junk ins Spiel gebracht. Und Denguezli war bei einem Konter gegen die hoch aufgerückten Gastgeber nur mit einem Foul im Strafraum zu stoppen. Den fälligen Strafraum verwandelte Sören Klappert zum 1:3. Damit war die TuS quasi geschlagen, einen schnell ausgeführten Freistoß konnte Enrico Köppen in der Nachspielzeit noch zum 1:4 nutzen.

„Unsere Taktik ist aufgegangen. Wir wollten dem Gegner nicht Raum geben, uns nicht in der Abwehr einschnüren lassen. Das hat weitestgehend geklappt. Und das „Fisch“ heute was reißen kann, habe ich schon beim Warmschiessen gesehen. Da hat er ein paar Dinger richtig reingehauen“, so ein zufriedener Torsten Schmidt nach dem Abpfiff.

Am Mittwoch, 30. August, greift der FC Karbach erstmals in den Rheinland-Pokal ein. Gegner ist die Spvvgg. Cochem, Anpfiff an der Mosel ist um 19.30 Uhr. Nächstes Oberliga-Heimspiel auf dem Quintinsberg ist am kommenden Samstag, 2. September, um 14.30 Uhr die Partie gegen die TSG Pfeddersheim.

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