Klaus Desinger

Drogennest ausgehoben?

Spezialeinsatz der Polizei in ehemaliger Kneipe

Niederhosenbach. Über acht Stunden dauert der Großpolizeieinsatz in dem kleinen Ort Niederhosenbach bei Herrstein. Anwohner berichten, dass die Beamten das Haus in der Talstraße, gegen 13.30 stürmten und eine Person verhafteten. Im Laufe des Nachmittags kamen dann zivile Dienstfahrzeuge, Einsatzbusse und die Spurensicherungen aus der Region Mainz, Frankfurt und Trier hinzu. Ein Auto soll beschlagnahmt worden sein.

Zur Spurensicherung wurde das innere der ehemaligen Gaststätte „Zum Römer“, die seit rund 20 Jahren  geschlossen hat, samt dem angrenzenden Wohnhaus über Stunden voll ausgeleuchtet.  Mehrere Nachbarn gaben an, dass vor 3 bis 4 Jahren ein Mann das Anwesen erworben hatte, er selten da war und immer nur ganz oben unter dem Dach Licht brannte.


Nachts kamen öfter Autos

Öfter seien spät abends Autos angefahren und vor 6 Uhr wieder weggefahrensein. Die Polizei rückte gegen 22.30 mit ihrem gesamten Personal ab.  Auf WochenSpiegel-Nachfrage beim Trierer Polizeipräsidenten hieß es, dass es sich um einen Einsatz aufgrund von Betäubungskriminalität handele. Weitere Details könnten aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekannt gegeben werden, so eine Sprecherin. Fotos: Sebastian Schmitt

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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