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Massenschlägereien in Idar-Oberstein

Ayslbegehrende gingen aufeinander los

Idar-Oberstein Stadt. Am vergangenen Wochenende von Freitag, 10., bis Sonntag, 12. März, ist es zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen asylbegehrenden Mitbürgern im Bereich der Fußgängerzone Oberstein und dem Bahnhofsvorplatz gekommen. Am Freitagabend kam es zu einem ersten Aufeinandertreffen von zwei kleineren Personengruppen, die sich auf dem Hertie-Vorplatz aufhielten. Bei der handgreiflichen Auseinandersetzung wurden zwei Menschen leicht verletzt.

Bei einem erneuten Aufeinandertreffen am Samstagmittag fanden sich insgesamt circa 20 Personen auf dem Hertie-Vorplatz ein. Hierbei attackierten sich die im Streit befindlichen Konfliktparteien neben Faustschlägen unter anderem auch mit einem Hockeyschläger. Als die alarmierten Polizeibeamten die Situation vor Ort unter Kontrolle bringen konnten, wurden drei leicht verletzte Personen festgestellt. Die 17, 19 und 21 Jahre alten Männer wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Auch Bundespolizei im Einsatz

Der Streit gipfelte schließlich im Verlauf des Sonntagmittags auf dem Bahnhofsvorplatz. Hierbei trafen wiederrum circa 20 Personen aufeinander. Durch Beamte der Polizei Idar-Oberstein, der umliegenden Dienststellen sowie der Bundespolizei konnte die Lage beruhigt werden, noch bevor es zur körperlichen Auseinandersetzung kam.  Die Personen wurden getrennt. Den Beteiligten wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung

Aufgrund der vorangegangenen Schlägereien von Freitag und Samstag wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungsdelikten gegen mehrere Beschuldigte eingeleitet.

 

 

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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