Klaus Desinger

Monika Sauer "First Lady" des Sportbunds Rheinland

Überwältigende Mehrheit wählt Koblenzerin zur Präsidentin

Idar-Oberstein Stadt. Monika Sauer ist die neue Präsidentin des Sportbunds Rheinland. Auf der Mitgliederversammlung in Idar-Oberstein am Samstagmittag wurde die bisherige Vizepräsidentin mit überwältigender Mehrheit gewählt. Ihr Vorgänger Fred Pretz hatte nach neunjähriger Amtszeit seinen Präsidentenstuhl aus privaten Gründen geräumt. Gegenkandidaten gab es nicht.

Die Freude über das eindeutige Votum sah man Sauer (65) an. Die Koblenzerin ist verheiratet und hat ein Kind. Sie kann auf eine große Erfahrung im Breitensport zurückblicken. Das erste Highlight für sie war der Einsatz bei den Olympischen Spielen 1972. Danach fungierte sie unter anderem als Bundeskampfrichterin im Kunstturnen. Seit 1998 ist sie Vizepräsidentin des Sportbundes. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man fast einstimmig gewählt wird“, verleiht sie Ihrer Freude Ausdruck.

"Sport bestens aufgestellt"

Nun möchte sie, dass die Arbeit kontinuierlich weitergeht. „Ich kenne die Leute an den Schnittstellen lange und gut, der Sport ist bestens aufgestellt“, meint Sauer. Als erste Aufgabe will sie Personal und Präsidium „zusammenholen“.  Die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande ist die erste Präsidentin, scheut sich aber nicht in der Domäne der mächtigen Männer des Sports.

 

"Habe die Zeit und bin beharrlich"

„Ich bin im Sport groß geworden, es gibt viele Dinge, die ich im Leistungssport erlebt habe. Männer und Frauen sollten gleichberechtigt sein“, unterstreicht Sauer im Wochenspiegel-Interview. Sie freut sich auf ihre neuen Aufgaben, denn „ich habe die Zeit, bin optimistisch und beharrlich“.

Ausführlicher Bericht im WochenSpiegel am Mittwoch. Foto: Klaus Desinger

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