Klaus Desinger

Orkanartige Böen und Schneeverwehungen

Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwetter

Idar-Oberstein Stadt. Jetzt wird's ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst Offenbach warnt vor orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten um 110 km/h beispielsweise in Idar-Oberstein. Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Die Unwetterwarnung gilt zunächst von heute 22 Uhr bis morgen 10 Uhr. Am Nachmittag zieht von Südwesten her Niederschlag auf, der zunächst oberhalb von etwa 400 m als Schnee fällt und sich in der Nacht zum Freitag intensiviert. Die Schneefallgrenze sinkt dann bis in tiefe Lagen. Dabei werden abgesehen vom Oberrhein um 5 cm Neuschnee erwartet, von der Eifel bis zum Westerwald, sowie im Hunsrück sind 10 bis 20 cm, in Staulagen auch 25 bis 30 cm möglich. Auch unwetterartige Mengen in diesen Bereichen über 15 cm in 12 Stunden sind nicht ausgeschlossen. Es muss mit STARKEN SCHNEEVERWEHUNGEN und Schneebruch gerechnet werden!

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Schon mit Wenig viel Mut geben

Wittlich. Der humanitäre Hilfstransport der IGFM Gruppe Wittlich Ende November nach Nordlitauen, Panemunis, ist nicht nur wohl behalten angekommen, sondern traf auch auf dankbare Abnehmer. Die gespendeten Sachen aus Deutschland wurden vor Ort mit Hilfe eines litauischen Teams entladen, um im Anschluss an einzelne Personen genauso wie an Organisationen im Umkreis der Stadt Rokiskis verteilt zu werden, darunter Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Musik- und Sportschulen, Altenheime und Waisenhäuser.   Die Not in dem kleinen Land, das bereits seit 2004 zur Europäischen Union gehört, ist immens. Vor allem die in den Dörfern lebenden Menschen werden von der Regierung wenig bis gar nicht unterstützt. Es sind zumeist alte Leute, kinderreiche junge Familien, kleine Bauern und Menschen, die sich eine Wohnung in der Stadt nicht leisten können und in den vereinsamenden kleinen Orten an der Armutsgrenze leben. Daher ist die Freude über die Unterstützung aus Deutschland groß. Jurgita Samoskiene, Vorsitzende der IGFM Sektion Litauen, bedankt sich im Namen aller für die wichtige ehrenamtliche Arbeit, die Herzenswärme und für den Hoffnungsfunken, der den Menschen dadurch geschenkt wird: „Wenn sie wissen, dass jemand an sie denkt, so haben sie den Mut für die bessere Zukunft“. Besonderer Dank gilt darüber hinaus der IGFM Gruppe Wittlich, Katrin Bornmüller, und allen, die den Litauer durch ihr Engagement eine vorweihnachtliche Freude bereitet haben. (red/be) Foto: IGFM   Der humanitäre Hilfstransport der IGFM Gruppe Wittlich Ende November nach Nordlitauen, Panemunis, ist nicht nur wohl behalten angekommen, sondern traf auch auf dankbare Abnehmer. Die gespendeten Sachen aus Deutschland wurden vor Ort mit Hilfe eines…

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