Klaus Desinger

Sternenregen für Ferienunterkünfte

Schiefer- und Burgenstraße zeichnet Feriendomizile aus

Idar-Oberstein Stadt. Den Kopf auf Sternen betten - die Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße zeichnet 17 Ferienunterkünfte mit Sternen aus.

Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. Sie ziehen sie förmlich an. Denn in der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen daher immer mehr Wert auf Qualität und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Daher vergibt der Verein Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße seit 2005 nach den bundesweiten Standards des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) Sterne für die Qualität privater Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer.


Folgende Vermieter wurden ausgezeichnet:

Familie Bäumel, Kirn-Sulzbach, Ferienwohnung „Im Happendell“ – 2 Sterne;
Gisela Fox, Hahnenbach, Ferienwohnung „Fox“ – 3 Sterne;
Bernd Hartmann, Hahnenbach, Ferienhaus „Urlaub im Denkmal“ – 3 Sterne; Sybille Jost Dräger, Gösenroth, Ferienwohnung „Artus“ – 3 Sterne;
Melanie Jung, Kirn, Ferienwohnung „Marlene“ – 3 Sterne;
Wolfgang Lauer, Oberhausen, Ferienhaus „Lauer“ – 3 Sterne;
Gerhard Theiß, Bundenbach, Ferienwohnung „Soonwaldblick“ – 3 Sterne; Tina Dräger, Rhaunen, Ferienwohnung „Wartenbergblick“ – 4 Sterne;
Pia Fey, Bruschied, Ferienwohnung „Idarwaldblick“ – 4 Sterne;
Max Franzmann, Kirn, Privatzimmer „Gästehaus Franzmann“ – 4 Sterne; Maria Görner, Rhaunen, Ferienhaus „Nostalgie“ – 4 Sterne; Hans-Jörg Neeß, Bärenbach, Ferienwohnung „Rosengarten“ – 4 Sterne; Familie Vorbek, Kirn-Sulzbach, Ferienwohnung „Naheblick“ – 4 Sterne; Ferienwohnung „Rosentraum“ – 3 Sterne, Privatzimmer „Naheblick“, „Rosentraum“, „Röschen“ – jeweils 4 Sterne; Wer seine Ferienwohnung klassifizieren lassen möchte, kann sich gerne an die Geschäftsstelle der Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße wenden.

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Rock on!

Eifel. Wenn Helga wieder zum meist gerufenen Frauennamen wird, weiß der Kenner: Es ist Festivalzeit. Warum auf einem Festivalgelände plötzlich nach Helga gerufen wird und alle Umstehenden mit dem gleichen Ruf antworten, weiß niemand genau – geschweige denn, wer diese ominöse Helga überhaupt ist. Doch es ist einer dieser Bräuche, die auf Musikfestivals nun mal üblich sind. Deshalb der Tipp: einfach mitbrüllen. Ratschläge für den Festivalbesuch gibt es reichlich: Ravioli kann man morgens auch kalt aus der Dose essen (Generell gilt: Rot geht auch kalt). Und Duschen wird überbewertet. Auch das Live-Magazin hat ein paar Tipps gesammelt. Essen und Trinken Zwar bieten die meisten Festivals zahlreiche Imbissstände an, doch haltbare Lebensmittel schonen den Geldbeutel. Mit fortgeschrittener Zeit tut auch ein frischer Apfel mal richtig gut. Festivalnahe Supermärkte horten für die Horden zwar viele Vorräte, doch es empfiehlt sich, ausreichend Lebensmittel mitzubringen. Häufig sind auch kleine Grills gestattet. Bier gehört für viele zum Festival dazu.– schon deshalb, weil man sonst nicht Flunkyball spielen könnte. (Exkurs Flunkyball: Zwei Teams stehen sich gegenüber, vor jedem Spieler steht eine Dose Bier. Zwischen den Teams befindet sich ein Ziel (z.B. eine Dose), das mit einem Ball abgeworfen muss. Wenn es losgeht, versucht eine Mannschaft, das Ziel zu treffen, während sich die andere Mannschaft bemüht, das Bier möglichst schnell zu vertilgen.) Doch sollte man ausreichend Wasser zu sich nehmen, denn sonst hat man vom oft teuren Ticket nicht viel und man kann seine Lieblingsband nicht feiern. Das Festivalgelände selbst darf man oft nur mit einem Liter (alkoholfreien!) Getränk betreten. Glasbehälter sind verboten. Viele Besucher basteln sich deshalb aus einem Tetrapack Mineralwasser und Gaffa-Tape für den Gurt praktische Umhängetaschen. Eine Rolle des Gewebebands sollte man für Notfallreperaturen von Schuh bis Zelt sowieso dabei haben. Dringend zu empfehlen ist festes Schuhwerk – Gummistiefel sind ja eh in. Selbst wenn es tagsüber richtig heiß wird, sollten die nächtlichen Temperaturen nicht unterschätzt werden. Warme Klamotten und Dutzende Socken sind ebenso wichtig wie das schicke T-Shirt. Hygiene Hygiene kann auf Festivals meist nur rudimentär betrieben werden. Sonnencreme, Ohrenstöpsel, Pflaster, Insektenspray und Schmerztabletten gehören ebenso zur Pflichtausrüstung wie Feuchttücher und eine Rolle Klopapier. Bisweilen kann Trockenshampoo nützlich sein. Wer duschen will, muss oft nach der letzten Band oder am frühen Nachmittag am wenigsten warten.Wer zeltet, sollte sich einen Platz suchen, der nicht direkt an einem Durchgangsweg liegt, da es sonst zu unliebsamen Begegnungen mit Betrunkenen kommen kann. Ebenso sollten Dixieklos (Geruch), Zäune (Wildpinkler), Mulden (Regen) und Bäume (Gewitter) vermieden werden. Es empfiehlt sich, das Zelt mit einer großen Fahne zu markieren oder sich auffällige Punkte in der Nähe zu merken. Auch Ersatzheringe sollten zur Ausrüstung gehören. Keinesfalls vergessen sollten Festivalbesucher einen Campingstuhl, denn mehrere Tage stehend oder auf dem Boden sitzend zu verbringen, schlaucht ganz schön. Handy, Kamera und Sonnebrille Die teure Sonnenbrille, die protzige Spiegelreflexkamera oder die von Oma geerbte Halskette sollten besser zu Hause bleiben. Statt dem neuen Smartphone nimmt man besser ein älteres Handy mit, das man nicht ständig einschalten sollte, um Akku zu sparen. Auch die Brustbeutel aus Kindertagen hat Vorteile gegenüber dem Portemonnaie, können Geld und Ausweise doch hier recht sicher direkt am Körper verstaut werden. Wer kein Ticket mehr bekommen hat oder wem es zu teuer ist, kann versuchen, einen Festivaljob zu ergattern. Auf den Homepages der Festivals wie etwa der Rockaue in Bonn finden sich Ausschreibungen für die Jobs. Wenn Helga wieder zum meist gerufenen Frauennamen wird, weiß der Kenner: Es ist Festivalzeit. Warum auf einem Festivalgelände plötzlich nach Helga gerufen wird und alle Umstehenden mit dem gleichen Ruf antworten, weiß niemand genau – geschweige denn,…

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