Klaus Desinger

SWR-Fernsehen porträtiert Idar-Oberstein

Expedition in die Heimat wird Freitag ausgestrahlt

Idar-Oberstein Stadt. In der Reihe „Expedition in die Heimat“ nimmt das SWR Fernsehen die Zuschauer am Freitag, 2. Juni, 20.15 Uhr nach Idar-Oberstein mit. Dort ist Moderator Jens Hübschen „Auf der Spur der Steine“ unterwegs, wie der Titel der 45-minütigen Sendung verspricht.

Steinreich wurde Idar-Oberstein, als vor Jahrhunderten die ersten Achate in den Felsen aus Vulkangestein entdeckt wurden und seine Edelsteinschleifer, Goldschmiede und Fasser bald zu den besten der Welt zählten. Und heute? Die Mine ist geschlossen, die Edelsteine kommen aus Übersee, die Hochzeit der Modeschmuckindustrie ist vorüber, aber: Die Steine sind allgegenwärtig in der Stadt. Dort residiert alles, was Rang, Namen und Wichtigkeit hat im Edelsteingewerbe, auch die Deutsche Edelsteinbörse. Wie geht das zusammen?

Es öffnet sich so mancher Tresor

Jens Hübschen will es wissen. Für ihn öffnet sich so mancher Tresor und manche Tür, die Besuchern eigentlich verschlossen bleiben.  Der „Expeditionsleiter“ besucht einen Farbedelsteinhändler, der – in zehnter Generation – die ganze Welt beliefert und bereist und der seine Heimatstadt an der Nahe nie aufgeben würde für Antwerpen oder Hongkong. Der Senior einer Diamantenhändler-Familie verrät dem Moderator, dass er große Diamanten am einfachsten in der Hosentasche transportiert. In einer alteingesessenen Mineralien-Schleiferei in Fischbach erfährt Jens Hübschen am eigenen Leib, wie hart und kräftezehrend dieses Handwerk war und ist.

Unglaubliche Kunstfertigkeit

Im Deutschen Edelsteinmuseum erlebt Jens Hübschen die unglaubliche Kunstfertigkeit der Idar-Obersteiner Edelsteinwerkstätten, die im 19. Jahrhundert sogar für den berühmten Juwelier Fabergé in St. Petersburg arbeiteten. Die Hochschule für Schmuck- und Edelsteindesign bringt jährlich mehrere Sieger in Designpreisen hervor. Und immer wieder bleiben Absolventen vor Ort und tragen mit neuen, schrägen und ausgefeilten Ideen und Konzepten die Schmucktradition Idar-Obersteins in die Zukunft.

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