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Kastellaun: Erich Pelz ist der beste Jagdschütze

Kastellaun. Erich Pelz aus Nierstein bei Mainz ist neuer Landesmeister im jagdlichen Schießen. Mit 334 von 350 möglichen Punkten setzte er sich am vergangenen Wochenende in einem spannenden Wettkampf gegen die Konkurrenz durch.

Der 66-jährige Jagdschütze aus Nierstein konnte sich mit einer starken Leistung gegen mehr als 100 Schützen aus ganz Rheinland-Pfalz durchsetzen. Dicht gefolgt wurde Pelz von Claus Sutter aus Großniederheim, der mit 329 Punkten auf Platz zwei landete. Mit 327 Punkten kam Philip Sehnert aus Lemberg auf Platz drei.

Pelz konnte mit dem Sieg in Kastellaun bereits seinen dritten Landesmeister-Titel sichern. Diese liegen jedoch schon etwas zurück, nämlich 1984 und 1988. „Ich freue mich riesig. Am Ende hatte ich schon eine gehörige Anspannung“, gibt er zu. „In diesem Jahr ist es bei mir sehr gut gelaufen. Nach guten, ersten Ergebnissen ließ ich mich von der Euphorie tragen, die bis zum Schluss anhielt.“

Bei den Damen setzte sich Christine Liebelt aus Gensingen mit 294 Punkten gegen Susanne Bumb aus Katzenbach (271 Punkte) und Jutta Vogt aus Kaiserslautern (262 Punkte) durch. In der Teamwertung errangen die Jagdschützen der LJV- Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken den ersten Platz. Die Schützen der LJV-Kreisgruppe Alzey-Worms erkämpften sich den zweiten Platz vor dem Team der LJV-Kreisgruppe Rhein-Hunsrück.

Bei den Junioren (Schützen bis 27 Jahre) verwies Philipp Zerfaß aus Ransbach-Baumbach (Westerwald) mit 303 Punkten Frédéric Norheimer aus Frankenthal (300 Punkte) und Patrick Molitor aus Thomm (286 Punkte) auf die Plätze zwei und drei. In der Altersklasse (Schützen von 55 bis 64 Jahre) gewinnt Wolfgang Sehnert aus Dahn mit 320 Punkten den ersten Platz. Gefolgt wird er von Günther Degen aus Weilerbach (Kreis Kaiserslautern) mit 313 Punkten auf Platz zwei und Peter Clemens aus Flomborn mit 312 Punkten auf dem dritten Platz. Landesmeister Erich Pelz ist mit 334 Punkten auch bester Schütze in der Seniorenklasse (Schützen ab 65 Jahre). Auf Platz zwei kommt Hans Mayer aus Bann mit 321 Punkten, auf Platz drei Gerd Jung aus Bell-Völkenroth (Kreis Rhein-Hunsrück) mit 306 Punkten.

Artur Breuer aus Oberweiler-Tiefenbach (Kreis Kusel) ist mit 189 Punkten bester Schütze mit der Kurzwaffe (Pistole oder Revolver). Zweiter ist Ernst Huber aus Lauterecken (Kreis Kusel) mit 187 Punkten. Mit 182 Punkten erringt Dr. Jürgen Schönung aus Mannheim Platz drei.

Weitere Ergebnisse:

Bester Flintenschütze ist Erich Pelz mit 30 Wufscheiben.

In der Büchsendisziplin erringt Wolfgang Sehnert mit 195 Punkten den ersten Platz.

Die Große Kombination (Büchse, Flinte und Kurzwaffe) gewinnt Wolfgang Sehnert mit 501 Punkten.

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Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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