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Faschingsbilanz der Polizei fällt positiv aus

Kirn Stadt. Die Fastnachtskampagne war für die Kirner Polizei von der allgemeinen Sicherheitslage und den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen geprägt. Am Altweiberdonnerstag fegte Sturmtief „Thomas“ über das Land, was jedoch bei der Kirner Polizei während den Veranstaltungen zu „polizeilicher Windstille“ führte.

Das prächtige Wetter an Fastnachtsonntag und am Rosenmontag führte zu erhöhten Zuschauerzahlen während der Umzüge und den  nachfolgenden Veranstaltungen.  Diese Veranstaltungen waren von friedlichem und ausgelassenem Feiern geprägt. Allerdings konnte aber auch übermäßiger Alkoholkonsum vorwiegend bei jüngeren Zuschauern festgestellt werden. Dies hatte in einigen Fällen Einlieferungen in Krankenhäuser durch die Rettungsdienste zur Folge.

Jugendliche tranken zu viel

Von Schwerdonnerstag bis Fastnachtdienstag wurden im Zusammenhang mit der Fastnachtkampagne 2017 von der Polizeiinspektion Kirn folgende Straftaten registriert: drei Körperverletzungen, zwei Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten, drei Sachbeschädigungen sowie eine Bedrohung. Darüber hinaus mussten einige Betrunkene „aus dem Verkehr gezogen“ werden. Einer Pkw-Fahrerin wurde nach einer Fastnachtsveranstaltung der Führerschein entzogen, nachdem sie sich in angetrunkenem Zustand nach einer Veranstaltung mit ihrem Fahrzeug auf den Nachhauseweg gemacht hatte.

Fazit:

 

Mit dem  Verlauf der Fastnachtskampagne ist die Polizei Kirn sehr zufrieden und zieht eine positive Bilanz. Die konstruktive Zusammenarbeit mit den Veranstaltern, den Feuerwehren, den zuständigen Ordnungsämtern und den Rettungsdiensten haben für einen reibungslosen Verlauf der Veranstaltungen gesorgt.

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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