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Hübsche Mandarinenten stehlen in Kirn die Show

Schönlinge aus Japan konkurrieren mit hiesigen Wasservögeln

Kirn Stadt. An der Kirner Schülerkiesel wird es international: „Die deutschen (Enten-)Männer haben gegen die Mandarinentenerpel aus Asien, zumindest beim Aussehen keine Chance“. Spaziergänger des Kirner Freizeitgeländes Leben am Fluss, machen seit ein paar Tagen eifrig Fotos von den rund 10 Mandarinentenpaare

Besonders in der winterlichen Landschaft, fallen die „Japanische Enten“ sehr auf. Bereits letztes Jahr hat sich eine Familie Nilgänse bei den einheimischen Stockenten angesiedelt, jetzt kamen die Mandarinenten dazu. Die Heimat der Mandarinente liegt in Ostasien, mittlerweile ist ihr Anblick in einigen europäischen Parks jedoch keine Seltenheit mehr. Die dort lebenden Exemplare sind meist Nachkommen von entlaufenen Zuchttieren, sie gehört hier also zu den Neozoen. Neozoen sind Tiere, die in der Neuzeit mit Hilfe des Menschen nach Europa kamen.

Nachkommen entlaufener Zuchttiere

Die Mandarinenten sind wohl mit die schönsten Vögel, die es in Deutschland gibt. Für viele Menschen sind sie die schönsten Vögel überhaupt. Das Gefieder der Erpel ist wesentlich auffälliger als das der weiblichen Tiere. Das Prachtkleid, das während der Brutzeit getragen wird, zeigt sich am auffälligsten am Kopf: Der Schopf glänzt grün-metallisch oder blauschwarz und über den Augen ist ein breiter weißer Streifen sichtbar. Die orange-braunen Federn am Hals stehen etwas ab. Das restliche Gefieder ist orangebraun, weiß und schwarz, die unterschiedlichen Farbflächen sind klar voneinander abgegrenzt. Außerhalb der Balz ist das Männchen weniger bunt, jedoch immer noch auffälliger als bei dem grauen Weibchen. Auffällig bei Männchen und Weibchen ist der weiße Ring um die Augen.

Acht Pärchen paddeln auf der Nahe

Auf der Nahe paddeln acht Mandarinentenerpel Richtung Hahnenbachmündung. Ein Weibchen fliegt ein und die Erpel fangen an, sich gegenseitig zu verfolgen. Hektisch schleudern sie immer wieder ihre Köpfe nach oben, um die anderen Erpel und das Weibchen zu beeindrucken. Mandarinenten sind in Deutschland nach wie vor selten. Sie haben es bisher nicht geschafft sich stark zu vermehren. In der Umgebung von Berlin gibt es die größten Bestände in Deutschland (einige hundert Tiere). In einigen anderen Staaten in Europa gibt es mehr Mandarinenten - insgesamt etwa 15 000 bis 20 000. Foto: Sebastian Schmitt

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Bühne frei für die Künstler von morgen

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