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Kirn: Frau und Kleinkind bei Unfall verletzt

Kirn Stadt. Bei einem Zusammenstoß auf der B 41 wurden am Donnerstag um 14 Uhr bei Kirn ein kleines Kind und eine Frau verletzt. Die B 41 wurde für 90 Minuten voll gesperrt. Die Opelfahrerin (56) war in Richtung Idar-Oberstein unterwegs und verlor aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Pkw und prallte ungebremst in das entgegenkommende Anhängergespann.

Der Fahrer des VW Passat, der mit einem Tandemanhänger voller Edelsplitt in Richtung Bad Kreuznach unterwegs war, blieb unverletzt. Die 56-Jährige und Kleinkind,  das hinten im Wagen war, wurden verletzt ins Krankenhaus Idar-Oberstein gebracht. In der Kirner Innenstadt brach zeitweise der Verkehr zusammen. Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr auf der B 41 in Höhe der Fuchs Hydraulik. Die Opelfahrerin war in Richtung Idar-Oberstein unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und in den Gegenverkehr geriet. Der in einem Passat entgegenkommende Fahrer aus dem Saarland hatte das Manöver zwar noch bemerkt, verhindern konnte er den Zusammenstoß jedoch nicht mehr. Der Opel krachte mit voller Wucht in den vollbeladenen Anhänger. Der Aufprall war so heftig, dass es den Anhänger in Stücke Riss und sich der Kies auf der Bundesstraße verteilte, beim Opel die Fahrertür und ein Rad abrissen und alle Airbags zündeten. „Hier war viel Glück im Spiel, dies hätte auch schnell Tote geben können“, bezeichnete ein Polizeibeamter das Trümmerfeld. Foto: Schmitt

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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