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Tankschiff fährt sich auf dem Rhein fest

Hunsrück/Nahe. Am frühen Mittwochmorgen, 2. August, gegen 4.45 Uhr hat sich ein mit 1 700 Tonnen Natronlauge beladenes Tankmotorschiff auf dem Geisenrücken zwischen Oberwesel und St. Goar festgefahren. In ein Leichterschiff werden etwa 300 Tonnen Ladung gepumpt, damit das havarierte Tankschiff wieder frei kommt.

Das Tankschiff befand sich auf der Fahrt von Antwerpen nach Ludwigshafen, als es auf den felsigen
Mittelgrund auffuhr. Derzeit hat der Tanker im Bereich des Vorschiffes sowohl in der Vorpiek, als auch im Maschinenraum leichten Wassereinbruch. Ein weiteres Eindringen von Wasser kann jedoch mit bordeigenen Mitteln verhindert werden.

Da es sich bei dem Tanker um ein Doppelhüllenschiff handelt, ist der Ladungsbereich nicht betroffen.
Die Schifffahrt ist weiterhin eingeschränkt möglich. Um die Havariestelle wurde ein Begegnungsverbot ausgesprochen. Das linksrheinische Fahrwasser am Geisenrücken ist derzeit gesperrt.

Neben der Wasserschutzpolizei St. Goar befindet sich auch der Strommeister des Wasserund
Schifffahrtsamtes vor Ort. Sachverständige sind zurzeit auf dem Weg, um das havarierte Tankmotorschiff zu untersuchen. Auch ein Leichterschiff und eines Schleppschiff sind vor Ort. Das  Leichterschiff nimmt einen Teil der Ladung auf. Nach dieser sogenannten Leichterung soll das havarierte Schiff in den Loreleyhafen geschleppt werden, um anschließend ganz entladen zu werden.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.

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