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Jugendliche gestalteten Kreuzweg

Hunsrück/Nahe. Sirenen ertönen, Rauchschwaden versperren die Sicht. Ein Kind liegt auf dem Boden. Es sieht einen Menschen im gelben Schutzanzug kommen. Dieser Mensch teilt mit ihm die Atemmaske, opfert sich für das Kind.

So kurz nach dem Giftgasangriff in Syrien bekommen die Besucher des ökumenischen Jugendkreuzwegs in Simmern eine Ahnung davon, was es bedeuten kann, im Krieg aufzuwachsen. Die Jugendlichen zeigten an dieser Station auf, dass wir dankbar sein können für Menschen, die sich für andere einsetzen. "Der Kreuzweg der Erwachsenen hängt in den Kirchen an der Wand und ist immer präsent. Der Kreuzweg der Jugend entsteht jedes Jahr neu", erklärt Jugendreferentin Susanne Reuter. Die Jugend bezog sich im Kreuzweg auf ihre Lebenswelt, aktuelle politische Ereignisse und das Leben in der Gesellschaft.

"Was kann ich von Jesu Art im Umgang mit Menschen lernen?", lautete eine Fragestellung. "Wo schließe ich selbst aus, wo kann ich Grenzen, Zäune und Abstand zu anderen abbauen?" eine andere. Jugendliche verschiedener Gruppen der evangelischen, katholischen und freien evangelischen Gemeinde bereiteten die Stationen vor, musikalisch gestaltet wurde der Kreuzweg von "Changes". Mehr Infos auf: www.crossporttoheaven.com

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