Martina Greve

Schüler trainieren ihre Teamfähigkeit im Waldseilgarten HighLive

Thalfang. Zu Beginn des Schuljahres wurden an der kooperativen Realschule plus drei neue Klassen gebildet, zwei Klassen arbeiten auf den qualifizierten Sekundarabschluss I hin, eine Klasse auf den Abschluss der Berufsreife. Die Schüler müssen nun ihre neuen Klassengemeinschaften aufbauen, sie müssen Vertrauen zueinander finden und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Gefragt sind dabei Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Kompetenzen, deren Entwicklung auch für das spätere Berufsleben von großer Bedeutung ist.

Da der Teamparcours im Hochseilgarten von HighLive genau diese Zielsetzungen verfolgt, beschlossen Klassenlehrer, Schüler und Eltern, das Angebot zu nutzen.

Die Schüler trainierten in Übungen, die am Boden, auf dem Niedrigseil und auf hohen Elementen durchzuführen waren und ausschließlich nur von der ganzen Gruppe gemeinsam bewältigt werden konnten, ihre Kooperation und Kommunikation. Daneben setzten sie sich auf den höheren Elementen mit ihren persönlichen Ängsten auseinander und erfuhren ihre eigenen Grenzen, denn es gehört Mut dazu, in die Höhe zu klettern und mit seinem Partner von einem schwankenden Brett auf ein anderes zu steigen oder auf einen Stamm zu klettern und nach vorne zu springen, um einen Ball mit der Hand zu treffen - gesichert vom Boden aus durch alle anderen Schüler.

Der Vormittag im Hochseilgarten war für jeden eine wertvolle Erfahrung, die sie für sich persönlich und ihre Klassengemeinschaft mitnehmen. Die 7. Klassen und ihre Klassenlehrer waren begeistert von diesem Team-Parcours und von den HighLive-Mitarbeitern, die den Schülern die verschiedenen Aufgaben stellten und pädagogisch hervorragend geschult durch den Parcours führten. Mit Live-Soziale Chancen und HighLive arbeitet die Erbeskopf-Realschule im 10. bzw. 3 Jahr in den Ganztagsschul-Projekten "Tauchen" und "Klettern" erfolgreich zusammen.

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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