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Roses Monday Train

Manni kallt platt. Chefredakteur Anton Sterzl wurde verdonnert, einer zweidutzendköpfigen Gruppe Diplomatenkinder den Kölner Rosenmontagszug zu erklären. Sterzl verfügte nach eigenen Angaben über einen nur mehr als mageren Wortschatz 800 englischer Wörter.

Aber er gab sich Mühe, die Dinge direkt aus dem Ripuarischen ins Angelsächsische zu transferieren. „The Train ist coming“ („Dr Zoch kütt“) begann er seine Ausführungen, was ungläubiges Staunen hervorrief: „Train?“ „Yes, train, but without locomotive“. Dann tauchten die Funken auf: „Red Funks, blue Funks, old famous Troups from old Cologne, before coming Prussians – Blue Funks are Artillerie, Red Funks are Infantrie.“

Dann setzt Blasmusik ein, „Wonderfull Songs“, haucht ein Mädchen aus dem diplomatischen Corps von Pakistan: „Do you know the titles?“ Sterzl: „Yes, of course“ (Sicher datt): „If the water in the Rhine golden Whine wör . . .“ „I have seen the Father Rhing in singem Bett . . .“, „Today blue, tomorrow blue an over tomorrow again . . .“ und „You must love me for three crazy days . . .“

Dann wird’s brenzlig: Prince, Virgine und Farmer tauchen auf, davor Funkenmariechen. Sterzl gerät ins Schwitzen: „Little Mary! Every uniformed group of Soldiers has such a little Mary, a Marketing Girl, a Callgirl, but not esu, how you mean . . . a permanent dancing girl oft he soldiers. But they are not true Soldiers, only today, little Mary . . .“

Beim Anblick der Jungfrau fragt ein Thai: „Is it a girl?“ Sterzl blockt ab: „No, it is a man, the position of a Virgine in Rhineland is only for Men.“ Der Frager haucht: „A wonderfull Virgine . . .“ Und die Musik spielt: „Cornflowersblue are the eyes oft the Wifes at the Rhing.“ „What is Alaaf?“ „Cry of crazy men and wifes –that is impossible to translate, othersides: Mr. Kennedy said in Cologne och Alaaf to us. Alaaf is Alaaf, you understand?“

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