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Ein "Lernkoffer" voll mit Ideen

Cochem. Die Sprache öffnet Türen, aber für Menschen aus vielen Ländern ist das Lernen von Deutsch mitunter einer der schwierigsten Übungen.

Je älter Kinder bei der Einreise nach Deutschland sind, umso schwerer fällt es ihnen wegen fehlender Sprachkenntnisse dem Schulunterricht inhaltlich zu folgen. Insbesondere im Bereich der Sekundarstufe I sowie bei Kindern, die von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln, sind Sprachdefizite vorhanden.

Die Koordinierende Stelle Asyl des Landkreises Cochem-Zell hat daher gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule und einigen weiterführenden Schulen im Landkreis ein Projekt zur Sprachförderung an Schulen initiiert. An der IGS Zell, der Realschule plus Kaisersesch und der Realschule plus Cochem werden jeweils zwei Sprachkurse für verschiedene Altersgruppen eingerichtet. Mit diesem Angebot werden nicht nur die Flüchtlingskinder gezielt geschult, sondern alle Kinder, die im sprachlichen Bereich Förderung brauchen. Um die Kurse mit einer Erstausstattung zu versorgen, freute sich Landrat Manfred Schnur den Vertreterinnen und Vertretern der Schulen einen "Lernkoffer" zu überreichen. Von Hörübungen, Lesen bis hin zum Schreiben wird damit das Lernen der Sprache spielerisch näher gebracht.

Foto: privat

www.cochem-zell.de

 

 

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