Christian Thielen

Transsexuelle Serieneinbrecher muss in Haft

Das Amtsgericht Cochem hat eine Serieneinbrecherin zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Damit ist ein Aufsehen erregender Prozess zu Ende gegangen. Die Angeklagte hatte bis zuletzt bestritten, für die rund 30 Einbrüche in Firmen und Einrichtungen im Kreis Cochem-Zell verantwortlich zu sein. Über 30 Zeugen mussten vernommen werden. Letztlich flossen fünf Taten in das Urteil ein, die der Angeklagten, so der Vorsitzende Richter Wilfried Johann, zweifelsfrei nachgewiesen werden konnten. Für die restlichen Anklagepunkte erging Freispruch. Offen bleibt weiterhin die Frage, ob die Transsexuelle ihre Strafe in einer Vollzugsanstalt für Frauen verbüßen darf. Zuletzt hatte sie die Bedingungen in der Haftanstalt für Männer als Mobbing bezeichnet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Ausführlicher Bericht folgt.

 

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