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Welturaufführung: "Cochemer Sinfonie"

Cochem. Das Glockenspiel am Cochemer Marktplatz erklingt viermal am Tag. Zweimal im Jahr gibt es sogar ein Konzert. Am Wochenende sogar ein ganz besonderes, denn es erklang die "Cochemer Sinfonie" - eine Welturaufführung.

Die "Cochemer Sinfonie" für Glockenspiel und Bläser - geschrieben von der Dekanatskantorin und Organistin von St. Martin, Marion Oswald, - ist gespickt mit Motiven aus Cochemer Liedern "Dä ächte Cochemer Jung", "Cochem Holau" und "Oh Mosella". Zusammen mit einer Bläsergruppe der Winzerkapelle Pommern, des Musikvereins Cochem und der Pfarrei St. Martin unter der Leitung von Manfred Johann setzte Marion Oswald die musikalischen Glockenspiel-Akzente - auch für sie eine Premiere, denn eine Generalprobe gab es nicht. Herausgekommen ist, so Oswald, ein Konzertstück im klassischen Sinne, aber mit modernen Elementen: Das Glockenspiel als Soloinstrument, während die Bläser die Motive aufgreifen, umspielen oder weiterführen. Der ehemalige Stadtbürgermeister Herbert Hilken moderierte das Konzert in seiner ihm eigenen Cochemer Art und animierte auch zum Mitsingen der bekannten Cochemer Lieder. Für den Veranstalter, Manfred Müller, ist in jedem Fall ein "Traum in Erfüllung gegangen".

Fotos: Pauly 

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