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Auf den Spuren der Jakobspilger

Ausstellung im Alten Kino in Kaisersesch

Kaisersesch. Spätestens seit Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg" ist das Pilgern auf dem Jakobsweg in aller Munde. Gerade in den vergangenen Jahren haben sich viele Menschen auf den Weg zum Grab des Heiligen Jakobus nach Santiago de Compostela aufgemacht. Teile des Jakobswegs gibt es auch in der Region.

Pilgern sei die Rückbesinnung auf die christlischen und kulturellen Wurzeln Europas, führte Heinz Schäfer von der St. Matthias-Bruderschaft Mayen zur Ausstellungseröffnung "Pilgern verbindet" an. Dieses Motto unterstrich Wolfgang Dröschel von der St. Jakobus Gesellschaft: "Pilgern hat immer etwas mit Begegnung zu tun. Trotz unterschiedlicher Sprachen kommt man ins Gespräch. Es ist immer eine Begegnung mit der Kultur und der Natur". Und der Kaisersescher Beigeordnete Eugen Weiten führte einen weiteren Aspekt an. "Der Jakobsweg ist ein gutes Stück Europa", so Weiten, der unter anderem die Pilgertradtion der Kaisersescher hervorhob, die in jedem Jahr nach Klausen wallfahren.

Der Eifel-Camino

Die St. Matthias-Bruderschaft hat den Eifel-Camino zunächst im Landkreis Mayen-Koblenz von Namedy bis Monreal mit Pilgersteinen und Infostelen markiert. Mittlerweile ist er über Kaisersesch, Maria Martental, Alflen und Lutzerath bis Klausen auf rund 160 Kilometern durchgängig mit der »Muschel auf blauem Grund« markiert. Ab Klausen führen der Eifel-Camino und der Mosel-Camino gemeinsam nach Trier. Weitere Info: www.eifelcamino.de

Fotos: Pauly

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