stp

Jungunternehmer beleben das "Geschäft"

Frische Ideen in und um die Eifelstadt

Kaisersesch. Die ARGE Kaisersescher Gewerbetreibender ist sicher nicht der größte regionale Zusammenschluss von Unternehmern in der Region, aber wenn es um die Aktionsdichte und damit nicht zuletzt um die Wahrnehmung geht, spielen die Escher vorne mit.

Das Selbstverständnis vieler ARGE-Mitglieder ist denkbar einfach. Sie stellen sich nicht die Frage, was der Zusammenschluss für sie tun kann, sondern was sie einbringen können, dass es gemeinsam aufwärts geht. Jüngstes Beispiel sind der Zusammenschluss der Jungunternehmer in der ARGE: Unternehmer, Jungunternehmer, Betriebsnachfolger und Existenzgründer aus der VG Kaisersesch und Umgebung. Binnen kürzester Zeit seien es bereits 40 Mitglieder - vier sind bereits heute im ARGE-Vorstand, freute sich Thomas May auf dem jährlichen ARGE-Empfang. Dabei setzten die Jungunternehmer auf "professionelle Strukturen" und scheuten auch nicht den "Umbau bestehender Veranstaltungen". Kein Widerspruch: "Wir müssen Dinge anders machen", erläuterte der ARGE-Vorsitzende Siegfried Niederelz mit Blick auf den Herbstmarkt - insbesondere der Samstag, der nicht "richtig berauschend" gewesen sei.

Es tut sich also etwas in und um Esch. Dabei wird die Entwicklung der Eifelstadt positiv bewertet - von der Breitbandversorgung bis zur Nachfrage nach Gewerbeflächen sei, so VG-Bürgermeister Albert Jung, ein guter Weg eingeschlagen. "Stadt, Verbandsgemeinde und Wirtschaft verfolgen auch dieselben Ziele", lobte Jung die Akteure. Allerdings bereitet die innerörtliche Entwicklung - bezüglich der Lebensmittelversorgung - nicht nur Siegfried Niederelz Sorgen.

Foto: Pauly

www.arge-kaisersesch.de

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

weiterlesen