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Verwahrloste Hunde gerettet

Düngenheim. Bei Düngenheim sind am Samstag, 4. März, zwei Schäferhundmischlinge, die Hunger und Durst gelitten haben, total verwahrlost, verdreckt sowie offensichtlich verletzt, von der Polizei gerettet worden. Sie konnten zudem kaum noch laufen. Am späten Samstagnachmittag meldete sich eine Düngenheimerin, die in ihrem Garten ebenfalls zwei verwahrloste Hunde aufgefunden hat. Wahrscheinlich entstammen sie demselben Wurf, wie die anderen zwei Schäferhundmischlinge.

Mehrere Autofahrer meldeten unabhängig voneinander zunächst einen offensichtlich verwahrlosten Schäferhund-Mischling an der vielbefahrenen Landesstraße 98/ K13. Anschließend wurde ein zweiter Hund in rund zwei Kilometer Entfernung an der L98 gemeldet.

Der Polizei gelang es zunächst die beiden Hunde aus dem Gefahrenbereich der Straßen auf ein Feld beziehungsweise in eine Bushaltestelle zu dirigieren. Insbesondere durch die Hinzuziehung von Polizeidiensthundeführern aus Koblenz und deren Geschick wurden die Hunger und Durst leidenden, total verwahrlosten, verdreckten und offensichtlich verletzten Hunde, die kaum noch laufen konnten, soweit zutraulich, dass sie von einer Expertin der Rettungshundestaffel aus Lahnstein in eine Tierklinik nach Mayen gebracht werden konnten.

Die parallel geführten örtlichen Ermittlungen in den angrenzenden Gemeinden nach dem/den Hundehalter/n verliefen bislang ohne Erfolg. Nach einer tierärztlichen Erstbehandlung wurden die Hunde - auch die später in einem Garten in Düngenheim aufgefundenen - in ein Tierheim zur weiteren Behandlung und Erholung gebracht.

Nach bisheriger Eischätzung handelt es sich vermutlich um ausgesetzte, sogenannte "Importhunde" aus dem Ausland. Es bestehe aber auch die Möglichkeit einer Aussetzung durch ansässige Hundehalter. Die Hunde hielten sich vermtulich über eine längeren Zeitraum - möglicherweise Wochen - im Freien auf. 

Es wurde eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gefertigt. Hinweise auf den/die Hundeeigentümer an die Polizei in Cochem unter 0 26 71 / 98 40.

Fotos: Polizei

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Kommentar von Anna Elisabeth Kienbacher
Ich befürchte auch ,dass es sich um Import Hunde handelt , die nicht vermittelbar waren und ausgesetzt wurden . Wer würde Hunde bis zu dieser Größe aufziehen und dann gleich zu viert aussetzen .