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"Wir haben noch Speck auf den Rippen"

COC-Genossenschaftsbanken ziehen Bilanz

Kaisersesch. Anhaltender Niedrigzins, steigende gesetzliche Vorgaben, verändertes Kundenverhalten: Die Rahmenbedingungen für die Genossenschaftsbanken im Landkreis Cochem-Zell könnten kaum problematischer sein. Trotzdem sind die Banker im Moment noch zufrieden.

Wer im Rahmen des Bilanzgesprächs der fünf Genossenschaftsbanken im Landkreis (Raiffeisenbank Eifeltor, Raiffeisenbank Moselkrampen, Raiffeisenbank Zeller Land, Volksbank Cochem, VR Bank Rhein-Mosel) die Gründe dieser zumindest nicht direkt erwarteten Zufriedenheit hinterfragt, der bekommt von Hans Josef Schumacher (Raiba Zeller Land) eine eindeutige Antwort: "Wir haben noch Speck auf den Rippen, den andere Banken nicht haben. Und wir werden das raiffeisensche Geschäftsmodell - Hilfe zur Selbsthilfe - auch nicht ändern."

Eine klare Aussage, die den Genossenschaftsbanken trotz aller Probleme einen Mitgliederzuwachs von 1,5 Prozent auf 21.335 im Landkreis und einen Einlagenzuwachs von 3,6 Prozent auf 1,796 Milliarden Euro gebracht hat. Beim Blick auf die EU-Einlagensicherung den Sparer im Krisenfall zu entschädigen, schwillt den Regionalbankern dann doch der Kamm, denn das genossenschaftliche Sicherungssystem wirke präventiv und habe sich bewährt. Hier erwarten die Cochem-Zeller Vorstände endlich auch ein klares Bekenntnis der Europapolitiker. Insgesamt stößt die Regulierung und die damit verbundene Bürokratie auf absolutes Unverständnis. "Wir mussten einen Mitarbeiter nur für das Meldewesen einstellen. Das ist fast schon existenzbedrohend", so Heinrich Josef Blümling (RaiBa Moselkrampen). Mit Blick darauf sprechen die Bankvorstände aber nicht von Fusionen, sondern vom Fortbestand der Kooperation. Das ist auch ein Stichwort wenn es um die Filialschließungen und die Schließung von SB-Standorten der Sparkasse Mittelmosel geht.

Die Raiba Eifeltor und die Raiba Zeller Land haben die Kooperationsvereinbarung mit der Sparkasse Mittelmosel, die das kostenfreie Nutzen der Geldausgabeautomaten der jeweiligen Institute erlaubt, zum Jahresende aufgekündigt. "Vorsorglich", sagt Thomas Welter (RaiBa Eifeltor), der das Missverhältnis in seinem Geschäftsbereich anführt - RaiBa Eifeltor neun und Sparkasse vier Automaten. "Für uns geht es jetzt darum Lösungen auf Augenhöhe zu finden", gibt er die Richtung vor.

Foto: Pauly

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Schmuck aus Wohnhaus gestohlen

Bombogen. Am späten Montagnachmittag, 19. Februar, wurde gegen 17.50 Uhr in ein Einfamilienhaus in Wittlich-Bombogen eingebrochen. Der oder die Täter drangen durch ein rückwärtig gelegenes Fenster in das Haus „Auf dem Büschelchen“ ein, wurden jedoch durch den nach Hause kommenden Besitzer überrascht. Dieser beobachtete wie einer der möglicherweise mehreren Eindringlinge flüchtete und Schmuck als Beute mitnahm. Der geflüchtete Täter wird als circa 180 Zentimeter groß beschrieben, seine Kleidung bestand laut Zeugenaussage aus einem grauen Oberteil, einem Pullover oder einer Jacke.   Bei der Straße „Auf dem Büschelchen“ handelt es sich um eine ruhige Wohnstraße im Ortsteil Bombogen nahe der L 54, zwischen Bombogen und Wengerohr. Die angrenzenden Feldwege in Richtung St. Paul und Sterenbachweiher werden gerne durch Spaziergänger genutzt, von denen möglicherweise jemand Zeuge des Geschehens geworden ist.   Die Polizei Wittlich bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zum fraglichen Zeitpunkt verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Bereich gesehen hat, die augenscheinlich nicht den Bewohnern der Straßen zuzuordnen sind, meldet sich bitte bei der Polizeiinspektion (PI) unter Tel. 06571 / 92 60 oder per E-Mail an piwittlich@polizei.rlp.de oder bei der Kriminalinspektion (KI) unter Tel. 06571 / 9 50 00 sowie per E-Mail an kiwittlich@polizei.rlp.de. Foto: Archiv   Am späten Montagnachmittag, 19. Februar, wurde gegen 17.50 Uhr in ein Einfamilienhaus in Wittlich-Bombogen eingebrochen. Der oder die Täter drangen durch ein rückwärtig gelegenes Fenster in das Haus „Auf dem Büschelchen“ ein, wurden jedoch durch den…

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