Reil hat Gold im Dorfwettbewerb

Reil. Lesen Sie bei uns die ausführliche Begründung der Kommission

Der Landesentscheid 2015 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" ist entschieden. Insgesamt 187 Dörfer hatten sich am Landeswettbewerb 2015 beteiligt, 106 in der Hauptklasse (erstmalige Teilnahme) und 81 in der Sonderklasse (mehrmalige Teilnahme).

Davon hatten sich in den Kreis- und Gebietsentscheiden 23 Dörfer für den Landesentscheid qualifiziert. Reil wurde mit Gold in der Hauptklasse ausgezeichnet.

Lesen Sie hier die ausführliche Begründung der Kommission rund um Innenminister Roger Lewentz: 

BEGRÜNDUNG 

"Die Ortsgemeinde Reil ist Schwerpunktgemeinde der Dorferneuerung und betreibt eine vorbildliche Ortsentwicklung. Die aus der Dorfmoderation resultierenden Arbeits-kreise sind seit über vier Jahren aktiv und setzen in Zusammenarbeit mit Gemeindevertretern kontinuierlich Projekte der Ortsentwicklung um. Das Dorferneuerungskonzept wurde ebenfalls im Jahre 2011 fortgeschrieben und dient als Grundlage für die Steuerung der nachhaltigen Dorferneuerung.

Bemerkenswert ist, wie Reil sein Erscheinungsbild durch gezielte Innenentwicklung über die Jahrzehnte erhalten konnte. Der Entwicklungsschwerpunkt liegt im Innenbereich, alte Häuser wurden ortsbildgerecht umgebaut und umgenutzt.

Leerstände sind nur wenig vorhanden und werden zügig reaktiviert. Die Gemeinde setzt neben der Sicherung der vorhandenen, sehr guten infrastrukturellen Ausstattung (39 Gewerbebetriebe, darunter: Geschäfte des täglichen Bedarfs, Dienstleistungs- und Einzelhandelsbetriebe, Schule und Kindergarten), auf die Förderung von Freizeit und Tourismus.

Die 28 Weinbaubetriebe zählende Gemeinde verzeichnet im Jahr rund 120.000 Übernachtungen. Reil hat ein intaktes Vereins- und Gemeinschaftsleben und verfügt über einen hohen Gemeinsinn, der durch großes ehrenamtliches Engagement geprägt ist.

Die Angebote sind altersübergreifend organisiert. Im Rahmen der Dorfmoderation haben sich Arbeitskreise gebildet und erfolgreich weiterentwickelt. Im sozialen und kulturellen Bereich ist der Arbeitskreis „Miteinander“ sehr rege und bietet unter anderem Fahrdienste für Senioren, Krankenbesuche und Seniorenbesuchsdienste an.

Ein Reiler Wörterbuch wurde von Bürgern des Ortes erstellt, was eine Besonderheit ist.

Einen besonders hohen Stellenwert hat der Theaterverein "Moselblümchen". In Bürgerinitiative wurde der "Reiler Bibadeplatz" auf Kosten des Vereins neu gestaltet. Die positive Platzgestaltung trägt wesentlich zur Belebung des Ortskerns bei.

Besonders bekannt ist der Reiler Sportverein durch Mädchen- und Frauenfußball. Reil bemüht sich um Familien mit Kindern, um so seine Zukunft zu sichern.

 Die Ortsgemeinde Reil erfüllt alle Voraussetzungen um die begonnene Dorferneuerung erfolgreich weiterzuführen. Bedingt durch die günstige Lage unmittelbar am Moselufer mit parkähnlich ausgebauten Moselauen und angrenzenden historischen Gebäuden sind die Grundlagen für eine weitere positive Entwicklung gegeben.   Foto: Herges

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Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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