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Dreister Überfall auf Radfahrer in Morbach

Ein 26-jähriger Fahrradfahrer meldete der Polizei in Morbach, dass er am Dienstag, 13. September gegen 16.30 Uhr in Morbach Opfer eines Raubüberfalls geworden sei.

Der Geschädigte sei zur Tatzeit mit seinem Fahrrad in der Jahnstraße im Bereich des Morbacher Sportzentrums unterwegs gewesen. An der Unterführung „Bischofsdhroner Straße“ wäre er von zwei männlichen Personen nach Zigaretten gefragt worden.

Der Radfahrer habe angehalten und habe beiden Männern je eine Zigarette gegeben. Nun wäre er von einem der beiden Männer, dem Haupttäter, aufgefordert worden, ihm seine Geldbörse und sein Mobiltelefon auszuhändigen.

Als der Geschädigte sich geweigert habe, sei er vom Haupttäter zunächst geschlagen und danach bedroht worden. Der Geschädigte habe dem Haupttäter aus Angst seine Geldbörse und sein Mobiltelefon ausgehändigt. Im Anschluss sei der Geschädigte auf seinem Fahrrad zum nahegelegenen Schwimmbad geflüchtet.  

Die beiden Täter konnten im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nicht angetroffen werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf einen unteren vierstelligen Eurobetrag.  

Das Opfer beschreibt beide Männer wie folgt:  

Haupttäter:

Männlich, ca. 25-30 ‚Jahre alt, schlank, ca. 170-175 cm, kurze blonde Haare, habe im rechten Ohr einen Ohrring getragen, habe ein stechend orangefarbiges T-Shirt und eine kurze Hose getragen, hätte ein ca. 25-30 cm großes buntes Tattoo auf der rechten Wade gehabt, habe deutsch ohne erkennbaren Akzent gesprochen.  

Zweiter Täter:

Männlich, ebenfalls zwischen 25-30 Jahre alt, soll etwas kräftiger alt der Haupttäter gewesen sein, ca. 183 cm groß, schwarze, kurze Haare, hätte ein Zungenpiercing in Form einer silberfarbigen Kugel gehabt, habe eine hellblaue Jeans und ein weißes Muskelshirt getragen.   

Von dem Geschädigten wurde in unmittelbarer Nähe des Tatorts ein abgestellter schwarzer Motorroller mit roten Applikationen gesehen. An dem Roller wäre ein Versicherungskennzeichen angebracht gewesen.  

Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Sachdienliche Hinweise an die Kripo Idar-Oberstein, Tel.06781-5610 oder an die PI Morbach, Tel. 06533-93740.        Foto: Fotolia

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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